Helfer versuchen die an nörlichsten Küste Neuseelands getrandeten Grindwale zu retten. | AFP

Küste von Farewell Spit Grindwale vor Neuseeland gestrandet

Stand: 22.02.2021 10:51 Uhr

An der Küste Neuseelands sind mehrere Dutzend Langflossen-Grindwale gestrandet. Bereits neun Tiere verendeten. Mehr als 60 Helfer und Helferinnen kämpfen um das Überleben der Tiere.

Vor der neuseeländischen Südinsel sind mehr als 50 Langflossen-Grindwale in zu flaches Wasser geraten – neun Tiere sind bereits verendet. Die Naturschutzbehörde vor Ort teilte mit, dass zahlreiche Helfer und Helferinnen versuchten, die Tiere bis zum Einsetzen der Flut zu kühlen.

Immer wieder Massenstrandungen vor Farewell Spit

Weshalb die Wale strandeten, ist bisher noch unklar. In der Region Farewell Spit ist es in den vergangenen Jahren häufiger zu Massenstrandungen gekommen. Wissenschaftler vermuten unter anderem, dass das Wasser an dieser Stelle besonders seicht sei, wodurch die Orientierung der Tiere gestört werden könne.

Zuletzt strandeten vor vier Jahren 650 Grindwale in Farewell Spit, mehr als 350 Tiere verendeten. Langflossen-Grindwale gehören zur Familie der Delfine und können bis zu acht Meter lang werden. Normalerweise sind sie selten in Küstennähe zu sehen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 23. Februar 2021 um 09:00 Uhr.