Schutt im Inneren der Notre-Dame-Kathedrale von Paris. | Bildquelle: AP

Präsident Macron "Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen"

Stand: 16.04.2019 21:22 Uhr

Nach dem Brand soll Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufgebaut werden. Dieses Ziel setzte der französische Präsident Macron. Zumindest das Innere der Kirche wurde von den Flammen mehr verschont als angenommen.

In wenigen Stunden wurde ein großer Teil Kathedrale Notre-Dame im Herzen der französischen Hauptstadt zerstört. Doch trotz der immensen Schäden zeigt sich Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache überzeugt, dass die Kirche innerhalb von nur fünf Jahren wieder aufgebaut werden kann.

Das Pariser Wahrzeichen solle dann noch schöner als vorher sein. "Wir können das schaffen", zeigte sich Macron überzeugt. Die Katastrophe müsse zu der Chance werden, zusammenzuwachsen.

Den Wiederaufbau hatte der Staatschef bereits im Laufe des Tages versprochen. Angesichts des Brandes hatte Macron eine Rede zu den von seiner Regierung geplanten Reformen abgesagt. In der Fernsehansprache verschob er die Reformen abermals auf unbestimmte Zeit. Es sei nicht der richtige Moment dafür.

Notre-Dame soll nach der Brandkatastrophe schnell wiederaufgebaut werden
tagesthemen 22:30 Uhr, 16.04.2019, Michael Grytz, ARD Paris

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Beratungen über Wiederaufbau bereits gestartet

Am Abend rief Frankreichs Premierminister Édouard Philippe eine Ministerrunde zusammen, um über den Wiederaufbau zu beraten. Mehrere Länder boten Frankreich Unterstützung an, etwa auch in Form von fachlicher Expertise, wie die Restaurierung zu bewerkstelligen sein könnte.

Nach dem Brand gab es zudem eine Vielzahl an Spenden, allein die drei französischen Milliardärsfamilien Arnault, Pinault und Bettencourt-Meyers wollen insgesamt eine halbe Milliarde Euro geben.

Keine vorsätzliche Brandstiftung

Das Feuer war am Montag gegen 18.40 Uhr entdeckt worden. Es dauerte bis zum nächsten Vormittag, bis auch die letzten Glutnester gelöscht werden konnten.

Die genaue Ursache des Brandes, der auf dem hölzernen Dachboden ausgebrochen war, steht noch nicht fest. Es wird gemutmaßt, dass das Feuer im Rahmen von Bauarbeiten entstand. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, geht jedoch nicht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Sabine Rau, ARD Paris, über Präsident Macrons Wiederaufbau-Pläne
tagesthemen 22:30 Uhr, 16.04.2019

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Zerstörung im Inneren weniger schlimm als befürchtet

Die genauen Schäden und Verluste durch die Flammen müssen noch erfasst werden. Allerdings gab der Denkmalschutz-Direktor für Notre-Dame, Laurent Prades, bekannt, dass die Zerstörung im Inneren der Kathedrale weniger drastisch sei als zunächst befürchtet.

Der Hochaltar sei durch den herabgestürzten Spitzturm schwer beschädigt worden, "den ganzen Rest haben wir retten können". So wurden die drei großen bunten Rosettenfenster nicht zerstört. Inwiefern sie durch die Hitze beschädigt wurden, müsse aber noch geprüft werden, sagte Prades. Und weiter:

"Alle Stelen aus dem 18. Jahrhundert, die Pietàs, die Fresken, die Kapellen und die große Orgel sind in Ordnung."

Glockenläuten als Zeichen der Verbundenheit

Etwa 24 Stunden, nachdem die Flammen in Notre-Dame entdeckt worden waren, läuteten landesweit in Kathedralen die Glocken - als Zeichen der Solidarität mit der Diözese Paris.

Auch in Deutschland erklangen als Zeichen der Verbundenheit Kirchenglocken, etwa im Kölner Dom und am Hamburger Michel.

Macron will Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen
Barbara Kostolnik, ARD Paris
16.04.2019 21:39 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. April 2019 um 21:00 Uhr.

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