Nobelpreisträger für Physik | Bildquelle: AFP

Ehrung für Physiker Nobelpreis für Kosmos-Forscher

Stand: 08.10.2019 12:44 Uhr

Sie haben die Struktur des Universums und seine Geschichte erforscht: Den Nobelpreis für Physik teilen sich in diesem Jahr drei Forscher. Gewürdigt wurden der Kanadier Peebles und die Schweizer Mayor und Queloz.

Der Physik-Nobelpreis wird an drei Wissenschaftler aus Kanada und der Schweiz für ihre Forschungsbeiträge zur Entstehung des Universums verliehen. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften mit. James Peebles wird für theoretische kosmologische Entdeckungen ausgezeichnet, Michel Mayor und Didier Queloz für die Entdeckung eines Exoplaneten, der um einen sonnenartigen Stern kreist. 

Christian Stichler, ARD Stockholm, zur Bekanntgabe der Nobelpreisträger für Physik
tagesschau 12:00 Uhr, 08.10.2019

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Peebles Arbeiten gehören zur theoretischen Physik. Sie lieferten die Grundlage für unser Verständnis der Geschichte des Universums vom Urknall bis heute, hieß es. Der 84-Jährige wurde in Kanada geborgen und forschte an der renommierten Princeton University, wo er seine ganze Karriere über blieb und heute emeritierter Professor ist. Hier hat er die Albert-Einstein-Professur inne. 

Gibt es Leben jenseits der Erde?

Michel Mayor und Didier Queloz hatten 1995 den ersten Exoplaneten entdeckt, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Seither wurden mehr als 4000 solcher Planeten entdeckt. Sie gelten als erdähnliche Planeten und sind eng mit der Frage verbunden, ob es anderswo ebenfalls Leben geben kann. Der heute 77-jährige Mayor und der 53-jährige Queloz forschen an der Universität in Genf, sie teilen sich eine Hälfte des Nobelpreises, an Peebles geht die andere Hälfte.

Diedier Queloz und Michel Mayor | Bildquelle: LAURENT GILLIERON/EPA-EFE/REX
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1995 entdeckten sie den ersten Exoplaneten: Diedier Queloz und Michel Mayor.

Die höchste Auszeichnung für Physikerinnen und Phyiker ist insgesamt mit umgerechnet etwa 830.000 Euro (neun Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

Während der Pressekonferenz war der Kanadier Peebles per Telefon zugeschaltet. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass es im Universum anderes Leben geben könnte, antwortete er: "Es ist nur eine Vermutung, aber ich sehe es als wahrscheinlich an. Nur ist es ironischerweise so, dass die Menschen zwar diesen großen Wunsch haben, dass es da draußen anderes Leben geben könnte - sie werden es aber vermutlich nie wissen, weil es dafür zu viele Grenzen gibt."

Nobelpreis für Physik geht an Kosmos-Forscher
tagesschau 16:00 Uhr, 08.10.2019, Thomas Hillebrandt, SWR

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In einer Reihe mit Röntgen und Co.

Der Physik-Nobelpreis wird seit 1901 vergeben. Als erster erhielt der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen die Auszeichnung für die Entdeckung der "X-Strahlen". Sie wurden erst später nach ihm benannt. Im vergangenen Jahr ging der Nobelpreis an die Laserphysiker Arthur Ashkin aus den USA, Gérard Mourou aus Frankreich sowie Donna Strickland aus Kanada. Das Forscherteam hatte präzise Werkzeuge aus Licht entwickelt. Seit der ersten Vergabe im Jahr 1901 haben 209 Forscher den Physik-Nobelpreis erhalten, darunter drei Frauen. Der US-Amerikaner John Bardeen bekam ihn zweimal.

Am Mittwoch werden die Träger des Chemie-Nobelpreises verkündet. Es folgt die Bekanntgabe der diesjährigen Literatur-Nobelpreisträger. In diesem Jahr werden zwei Autoren geehrt, da der Preis 2018 nach einem Skandal im Jurygremium nicht vergeben wurde. Am Freitag wird bekanntgegeben, wer den diesjährigen Friedensnobelpreis erhält.

Über dieses Thema berichtete MDR Aktuell am 08. Oktober 2019 um 12:00 Uhr.

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