Zwei Mädchen räumen in der Nähe von New Orleans angeschwemmtes Gehölz aus dem Weg. Die Familie sichert ihr Haus vor einem möglichen Hurrikan. | Bildquelle: AP

US-Tropensturm "Barry" New Orleans bereitet sich auf Hurrikan vor

Stand: 12.07.2019 12:43 Uhr

Viele Straßen in New Orleans stehen bereits unter Wasser, doch es könnte noch schlimmer kommen: Denn Tropensturm "Barry" könnte sich zu einem Hurrikan aufschwingen. US-Präsident Trump rief den Notstand aus.

Wind und Regen des Tropensturms "Barry" haben Louisiana erreicht. Meteorologen zufolge könnte der Sturm bis Samstagfrüh als Hurrikan an Land treffen. Für die Küste des US-Staats gilt eine Hurrikanwarnung. Prognosen zufolge werden in Teilen Louisianas mehr als 45 Zentimeter Regen fallen, mancherorts sogar 63 Zentimeter.

Der Gouverneur von Louisiana, John Bel Edwards, warnte, die Kombination mit dem bereits angeschwollenen Mississippi sei besonders gefährlich. "Es gibt drei Wege, wie Louisiana überflutet werden kann: Sturmflut, hohe Wasserstände und Regen", sagte Edwards. "Wir werden alle drei haben."

14 Jahre nach Hurrikan "Katrina": US-Bundesstaat Louisiana ruft Notstand wegen Tropensturm "Barry" aus
tagesschau 12:00 Uhr, 12.07.2019, Barbara Jung, NDR

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Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h

Tausende Bewohner schichteten Sandsäcke auf oder flüchteten in höher gelegene Gegenden. Soldaten der Nationalgarde und Rettungskräfte standen mit Hochwasser-Fahrzeugen bereit.

US-Präsident Donald Trump rief für Louisiana den Notstand aus. "Barry" könnte Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde bringen, knapp über der Grenze zum Hurrikan der Kategorie eins, wie Meteorologen sagten.

Am Morgen befand sich das Zentrum des Sturms 130 Kilometer südlich der Mündung des Mississippi. Die Windgeschwindigkeit betrug etwa 80 Kilometer pro Stunde.

Viele Straßen in New Orleans sind nach tagelangen Regenfällen bereits überflutet. | Bildquelle: dpa
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Viele Straßen in New Orleans sind nach tagelangen Regenfällen bereits überflutet.

Erinnerungen an Hurrikan "Katrina"

Es wird davon ausgegangen, dass "Barry" stundenlangen starken Regen bringt, während der Sturm sich über das Ballungsgebiet von New Orleans und Umgebung schiebt und langsam landeinwärts bewegt. Die Stadt hatte nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" von 2005 ihre Schutzmaßnahmen gegen Überflutungen ausgebaut, unter anderem mit Dämmen und Pumpen.

Edwards sagte, die Behörden erwarteten nicht, dass der Mississippi über die Dämme trete, doch dies könne sich ändern, falls Richtung oder Intensität des Sturms sich änderten. "Barry" dürfte im Südosten Louisianas auf Land treffen. Für 10.000 Menschen im Bezirk Plaquemines galt eine Evakuierungsanordnung.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. Juli 2019 um 04:57 Uhr.

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