Mosambik Nach dem Zyklon droht eine Hungerkrise

Stand: 14.04.2019 21:11 Uhr

Einen Monat nach dem Zyklon "Idai" bleiben weite Gebiete in Mosambik überschwemmt. Den Bauern und Fischern dort fehlt die Lebensgrundlage. UN-Hilfsorganisationen versuchen, eine Hungerkrise zu verhindern.

Der Zyklon "Idai" hat vor allem Mosambik getroffen. Etwa 500.000 Kleinbauern stehen vor dem Nichts - Ernte und Saatgut wurden durch das Wasser vernichtet. Die UN warnen nun vor einer Hungerkrise. Das Land im Südosten Afrikas brauche zur Überwindung der derzeitigen humanitären Katastrophe und für den Wiederaufbau mehr Unterstützung, fordert etwa das UN-Kinderhilfswerk. "Es gibt immer noch viel zu tun und die Lage bleibt ernst", warnt Patsy Nakell von UNICEF.

Menschen in Mosambik von Hunger bedroht
tagesschau 20:00 Uhr, 14.04.2019, Henning Winter, ARD Johannesburg

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Ärmste Länder der Welt getroffen

Die Folgen des schweren Tropensturms "Idai" sind deshalb so dramatisch, weil er einige der ärmsten Länder der Welt getroffen hat. In Mosambik, Simbabwe und Malawi kamen rund 1000 Menschen ums Leben. Allein in Mosambik wurden rund 240.000 Häuser teils zerstört. Infolge des Zyklons breitete sich Cholera aus, bislang gibt es fast 5000 Krankheitsfälle.

"Idai" war in der Nacht zum 15. März in der Nähe der Großstadt Beira auf die Küste Mosambiks getroffen. Starke Windböen, Sturmfluten und von anhaltendem Regen ausgelöste Überschwemmungen zogen eine Schneise der Verwüstung durch Mosambik bis ins Nachbarland Simbabwe.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. April 2019 um 20:00 Uhr.

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