Eine Mirage der französischen Luftwaffe | Bildquelle: AFP

Nach Verschwinden vom Radar Teile von französischer Mirage gefunden

Stand: 09.01.2019 22:15 Uhr

Nach dem Verschwinden eines Kampfjets in Frankreich haben Suchtrupps Trümmer entdeckt. Teile der Mirage wurden nahe der Schweizer Grenze gesichtet. Die genaue Absturzstelle zu finden, ist jedoch schwierig.

Nach dem Verschwinden eines französischen Militärflugzeugs vom Radar sind Trümmerteile in Ostfrankreich gesichtet worden. Die Trümmer seien in der Umgebung der Gemeinde Mignovillard im Jura-Gebirge, rund zehn Kilometer entfernt von der Schweizer Grenze, gefunden worden, meldeten mehrere Medien übereinstimmend.

Schwierig sei es, die genaue Absturzstelle zu finden - der Bereich, in dem die Trümmer liegen, könne sehr groß sein, sagte der Sprecher der Luftwaffe, Cyrille Duvivier, in Paris, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Die Suche gestalte sich wegen Schnees und Nebels schwierig, hieß es bei der zuständigen Präfektur.

Trainingsflug in geringer Höhe

Nach Angaben der Behörde befanden sich zwei Menschen an Bord der unbewaffneten Maschine. "Wir hoffen, dass wir sie lebendig finden werden", sage Duvivier. Man habe einen Stoff gefunden, der wie ein Fallschirm aussehe. Es sei aber noch zu früh, zu sagen, ob es sich tatsächlich um einen Fallschirm der Crew handelt.

Bei der Militärmaschine handelt sich um ein Kampfflugzeug des Typs Mirage 2000D. Sie war vom Militärflughafen Nancy-Ochey rund hundert Kilometer südwestlich von Saarbrücken gestartet. Nach Angaben der Armee befand sich das Flugzeug auf einem Trainingsflug in geringer Höhe. Zuletzt wurde es über einer Gebirgszone nahe Genf gesichtet und verschwand am späten Vormittag vom Radar.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 09. Januar 2019 um 16:00 Uhr in den Nachrichten.

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