Menschen nehmen an der Demonstration "#ausgehetzt - Gemeinsam gegen die Politik der Angst" teil. | Bildquelle: dpa

Human Rights Watch Widerstand gegen Autokraten wächst

Stand: 17.01.2019 10:33 Uhr

Auch wenn der Sieg nicht garantiert sei, gebe es immer mehr Widerstand gegen autokratische Herrscher. Das stellt Human Rights Watch im diesjährigen Bericht zur Lage der Menschenrechte fest.

Der Widerstand gegen Autokraten und Rechtspopulisten wächst nach Einschätzung von Menschenrechtlern in vielen Ländern. Das sei die große Nachricht des vergangenen Jahres, schreibt der Geschäftsführer von Human Rights Watch, Kenneth Roth, in dem Weltbericht der Menschenrechtsorganisation.

Jahresbericht von Human Rights Watch: Widerstand gegen Populismus wächst
tagesschau24 12:00 Uhr, 17.01.2019, André Kartschall, RBB

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Widerstand, der weiterhin Kämpfe gewinnt

Als Beispiele nennt er etwa die Bemühungen in Europa, Angriffen auf die Demokratie etwas entgegenzusetzen, den Versuch, ein weiteres Blutbad in Syrien zu verhindern, oder die Forderung nach einer umfassenden Untersuchung des Mordes an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Jamal Khashoggi | Bildquelle: REUTERS
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Der saudische Journalist Jamal Khashoggi wurde im vergangenen Jahr ermordet.

"Dieselben Populisten, die Hass und Intoleranz verbreiten, befeuern einen Widerstand, der weiterhin Kämpfe gewinnt", erklärte Roth. "Der Sieg ist nicht garantiert, aber die Erfolge des vergangenen Jahres legen nahe, dass der Missbrauch autokratischer Herrschaft einen starken menschenrechtlichen Gegenangriff antreibt."

Trend nicht überall positiv

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Die Organisation Human Rights Watch hat ihren diesjährigen Weltbericht veröffentlicht.

In seinem diesjährigen Weltbericht, der 29. Ausgabe, hat Human Rights Watch die Menschenrechtslage in mehr als 100 Ländern untersucht. Der Trend sei nicht überall positiv, hieß es. Autokraten würden weiter versuchen, die Demokratie zu untergraben, indem sie Minderheiten zu Sündenböcken machten und dämonisierten, um so die Unterstützung des Volkes zu bekommen. Sie würden die Kontrollmöglichkeiten ihrer Regierungsmacht schwächen, wie eine unabhängige Justiz, freie Medien oder starke zivile Gruppen.

Als Beispiele nennt der Bericht unter anderem die humanitäre Krise in Venezuela, Tausende Tote im sogenannten Krieg gegen Drogen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte oder die Unterdrückung der Uiguren in China.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 17. Januar 2019 um 12:00 Uhr.

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