Emmanuel Macron  | Bildquelle: dpa

Frankreich Was Macron verspricht

Stand: 11.12.2018 07:33 Uhr

Mehr Mindestlohn, weniger Steuern, Boni für Arbeitnehmer - Frankreichs Präsident Macron hat in seiner Rede an die Nation diverse Maßnahmen angekündigt. Teilweise bestätigte er, was ohnehin schon geplant war. Ein Überblick.

Mindestlohn

Zurzeit liegt das französische Mindestgehalt für einen Vollzeitjob bei 1185 Euro. Für Januar wurde ein Plus von 21 Euro erwartet. Zusätzlich sollte eine Kürzung der Lohnsteuer eine Zunahme um 23 Euro bedeuten. Nun kündigte Macron an, das Mindestgehalt werde Anfang 2019 um 100 Euro pro Monat steigen. Das soll von der Regierung finanziert werden.

Frankreich nach der Rede von Präsident Macron
tagesschau 12:00 Uhr, 11.12.2018, Mathias Werth, ARD Paris

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Steuerfreie Überstunden

Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hatte steuerfreie Überstunden eingeführt. Dadurch konnten Mitarbeiter ein höheres Gehalt erreichen, indem sie mehr arbeiten. Sarkozys Nachfolger François Hollande schaffte die Regelung ab. Macrons Regierung hatte vor, sie im September 2019 wiedereinzuführen. Nun bestätigte Macron, dass Arbeiter ab dem nächsten Jahr keine Steuern auf Überstunden leisten müssten.

Bonus zum Jahresende

Der französische Staat zahlt den ärmsten Haushalten in Frankreich einen Bonus zum Ende des Jahres. Die Zahlung beträgt etwa 150 Euro pro Person. Macron will sich nun dafür einsetzen, dass Unternehmen, die Profit machen, ihren Mitarbeitern Ende 2019 steuerfreie Zusatzzahlungen leisten.

Renten

Französische Rentner bekamen dieses Jahr keine höheren Altersbezüge. Etwa acht Millionen Rentner waren von einer Steuererhöhung auf Renteneinnahmen betroffen. Macron erklärte nun, dass er lieber noch arbeitende Personen von Steuererleichterungen profitieren lassen wolle. Die für 2019 geplante Steuererhöhung zog Macron jetzt für Renten, die unter 2000 Euro liegen, zurück.

Steuerkürzungen

Die französische Regierung plante bereits, die Wohn- und Lohnsteuern im nächsten Jahr um sechs Milliarden Euro zu kürzen. Macron hat dieses Vorhaben nun bestätigt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 11. Dezember 2018 um 07:00 Uhr.

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