Klimaaktivistin Thunberg bei der Demo in Madrid | Bildquelle: REUTERS

Demo bei Weltklimakonferenz Greta Thunberg fordert Ergebnisse

Stand: 06.12.2019 20:13 Uhr

Tausende Menschen gehen in Madrid für den Kampf gegen den Klimawandel auf die Straße. Unter ihnen: Aktivistin Thunberg. Sie fordert mehr Engagement von den Mitgliedern der dort tagenden Klimakonferenz.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die verantwortlichen Politiker bei der Weltklimakonferenz in Madrid zu mehr Engagement und konkreten Ergebnissen aufgerufen. Sie hoffe sehr, dass die COP25 etwas hervorbringe, sagte die 16-Jährige in der spanischen Hauptstadt. Die Mächtigen in der Welt müssten endlich begreifen, wie ernst die Situation sei. "Ich selbst bin nur eine Aktivistin, aber ein kleiner Teil einer sehr großen Bewegung", sagte Thunberg, die erst am Vormittag mit dem Zug von Portugal nach Spanien gefahren war.

Großkundgebung vor der Weltklimakonferenz
tagesschau 20:00 Uhr, 06.12.2019, Stefan Schaaf, ARD Madrid

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Demonstranten beim Klimaprotest Madrid | Bildquelle: Rodrigo Jimenez/EPA-EFE/REX
galerie

Viele Menschen haben sich dem Protest bereits angeschlossen.

Klimaprotest gestartet

Am frühen Abend startete in Madrid die große Klimademonstration. Tausende Menschen beteiligten sich an der Kundgebung unter dem Motto "Die Welt ist angesichts der Klimakrise aufgewacht". Zu ihnen gehört neben Thunberg auch der spanische Schauspieler Javier Bardem und die brasilianische Umweltaktivistin Sônia Guajajara. Der Demonstrationszug setzte sich am Madrider Bahnhof Atocha in Bewegung, von wo aus er fünf Kilometer durch das Zentrum der spanischen Hauptstadt führen soll. Aktivisten hielten Plakate mit Aufschriften wie "Ohne einen Planeten gibt es keine Zukunft" und "Politiker, die Erde stirbt" in die Höhe. Zeitgleich begann in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile, dem ursprünglich geplanten Austragungsort der COP25, eine Kundgebung für mehr Klimaschutz.

Teilnehmerin am Klimaprotest Madrid | Bildquelle: Rodrigo Jimenez/EPA-EFE/REX
galerie

Klimaaktivisten kritisieren die bisherigen Ergebnisse des Klimagipfels in Madrid

Aktivisten ziehen kritische Zwischenbilanz

Die Klimakonferenz wird noch bis zum 13. Dezember dauern. Klimaaktivisten zeigten sich bislang von den Ergebnissen enttäuscht. Die Hilfsorganisation "Care" kritisierte, die Industrienationen spielten bislang auf Zeit. Sven Harmeling, klimapolitischer Sprecher von "Care", sagte: "Auch die EU-Kommission bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Sie muss dringend Klarheit über die geplante Erhöhung der Klimaziele senden, sonst könnte dies den internationalen Zeitplan für ambitioniertere Klimapläne anderer Länder torpedieren."

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 06. Dezember 2019 um 20:00 Uhr.

Darstellung: