Waldbrandregion in Kalifornien | Bildquelle: REUTERS

Brände in Kalifornien Trump besucht Katastrophenregion

Stand: 18.11.2018 03:31 Uhr

US-Präsident Trump hat sich in den kalifornischen Waldbrandgebieten ein Bild von den Verwüstungen gemacht. Die Zahl der Toten stieg weiter, ebenso die Zahl der Vermissten.

US-Präsident Donald Trump ist zu einem Besuch im kalifornischen Waldbrandgebiet eingetroffen. Er will sich ein Bild von den Verwüstungen machen, die das folgenschwerste Buschfeuer in den USA seit einem Jahrhundert ausgelöst hat.

Trump landete auf dem Luftwaffenstützpunkt Beale nördlich der Hauptstadt Sacramento, wo er von Gouverneur Jerry Brown und dessen designiertem Nachfolger Gavin Newsom begrüßt wurde. Die beiden demokratischen Politiker begleiten Trump ins Katastrophengebiet.

Trump macht sich bei Besuch in Kalifornien Bild von Ausmaß der Waldbrände
tagesschau 10:00 Uhr, 18.11.2018

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Der Brand im Norden Kaliforniens entzündete sich am 8. November und zerstörte die Stadt Paradise sowie nahegelegene Gemeinden praktisch vollständig. In dem vom Feuer nordöstlich von San Francisco zerstörten Gebiet wurden acht weitere Leichen in niedergebrannten Häusern gefunden. Damit stieg dort die Totenzahl nach Angaben der Behörden auf 71.

Im Feuer nahe Los Angeles kamen laut Nachrichtensender CNN insgesamt drei Menschen ums Leben. Damit stieg die Gesamtzahl der registrierten Opfer in Kalifornien auf 79. Der Verbleib von etwa 1300 Menschen ist weiter vorerst ungewiss.

Der Brand verwüstete rund 600 Quadratkilometer und ist erst zu 55 Prozent eingedämmt. Die Feuerwehr rüstete sich aber für auffrischende Winde, die in der Nacht zum Sonntag erwartet wurden und das Feuer neu anfachen könnten.

Satellitenbild der Waldbrandregion in Kalifornien | Bildquelle: NASA HANDOUT/EPA-EFE/REX/Shutter
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Ein Satellitenbild der NASA zeigt das Ausmaß der Brände.

Erneute Anschuldigungen von Trump

Trump vor seinem Abflug nach Kalifornien | Bildquelle: AFP
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Vor seinem Abflug erhob Trump erneut Vorwürfe gegen die kalifornische Forstverwaltung.

Trump machte ein angeblich schlechtes kalifornisches Forstmanagement als Ursache für das Inferno aus. In einem aufgezeichneten Interview des Senders Fox News wiederholter er die Anschuldigung, die Verwaltung sei verantwortlich: Vielleicht trage der Klimawandel ein kleines bisschen zu den Feuern bei, aber "das große Problem, das wir haben, ist Management".

Kaliforniens Feuerwehrverband hält dagegen, die Brände entstünden und verbreiteten sich nicht nur in Forstgebieten. Zudem seien fast 60 Prozent der kalifornischen Wälder unter Bundeskontrolle und rund ein Drittel in privater Hand. Experten hatten eine lange Dürre, verdorrte Vegetation und extreme Winde als Mitursachen für das Ausmaß der Brände genannt.

Brandfolgen bis San Francisco zu spüren

Die Folgen der Katastrophen sind in weiten Teilen Kaliforniens zu spüren. Die Behörden warnten vielerorts vor gefährlicher Rauchbelastung und schlechter Luftqualität. Im Raum San Francisco, rund 250 Kilometer südlich von Paradise, blieben Schulen und andere Einrichtungen geschlossen. Viele Menschen auf den Straßen trugen Schutzmasken. Vor allem älteren Personen, Kranken und Kindern wurde geraten, in ihren Häusern zu bleiben

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 17. November 2018 um 20:00 Uhr.

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