Eine Rettungskraft sucht nach Überlebenden. | Bildquelle: AP

Waldbrand in Kalifornien Mehr als 1000 Vermisste

Stand: 17.11.2018 04:41 Uhr

Bei dem Waldbrand im Norden Kaliforniens ist die Zahl der Vermissten auf mehr als 1000 angestiegen. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich auf 71. US-Präsident Trump kündigte seinen Besuch in der Region an.

Mehr als 1000 Menschen gelten seit dem Ausbruch des verheerenden Waldbrandes im Norden Kaliforniens als vermisst. Nach Angaben eines Sheriffs wird inzwischen nach 1011 Menschen gesucht. Er betonte aber, dies sei eine vorläufige Aufstellung von Vermisstenmeldungen mit möglichen Dopplungen.

Die Zahl der Todesopfer durch das "Camp Fire" stieg laut Honea auf 71, nachdem acht weitere Leichen gefunden worden seien.  Das "Camp Fire" gilt als das tödlichste und zerstörerischste in der Geschichte des Bundesstaates. Mehr als 8650 Häuser fielen seinen Flammen zum Opfer.

57.000 Hektar Land zerstört

Nach Angaben der Feuerwehr wurden insgesamt knapp 57.000 Hektar Land zerstört. In dem kleineren "Woolsey Fire" nahe Malibu kamen drei weitere Menschen ums Leben. Fast 40.000 weitere Hektar brannten hier nieder. 

US-Präsident Donald Trump will sich heute bei einem Besuch in der Region ein Bild von der Lage machen und Opfer treffen. Trump machte eine angeblich schlechte kalifornische Forstwirtschaft für das Inferno aus - eine Haltung, mit der er bei Anwohnern vor Ort auf Ablehnung treffen dürfte.

Die vom Camp Fire zerstörte Stadt Paradise/Kalifornien | Bildquelle: AFP
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Das Feuer legte die Kleinstadt Paradise im Norden Kaliforniens in Schutt und Asche.

Über dieses Thema berichtete am 17. November 2018 NDR Info um 07:15 Uhr in den Nachrichten und die tagesschau um 09:55 Uhr.

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