Ein Auto verbrennt in den Flammen. | Bildquelle: AP

Kalifornien Zehntausende fliehen vor Waldbrand

Stand: 09.11.2018 08:24 Uhr

Ein schwerer Waldbrand in Kalifornien hat 27.000 Einwohner der Kleinstadt Paradise dazu gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Der Brand breitet sich weiter aus, für einen Bezirk wurde bereits der Notstand ausgerufen.

In Kalifornien sind Tausende Menschen auf der Flucht vor Waldbränden. Die sich rasch ausbreitenden Flammen bedrohen mehrere Städte im Norden des US-Bundesstaates.

Das Feuer war Berichten zufolge binnen weniger Stunden auf eine Fläche von mehr 70 Quadratkilometern angewachsen. Die bis zu 15 Meter hohen Flammen breiteten sich auch wegen des Windes weiter aus. Vor allem in der Kleinstadt Paradise habe das Feuer schwere Schäden angerichtet. "Es hat die Stadt zerstört", zitierte die "Los Angeles Times" einen Sprecher der örtlichen Feuerwehr.

Zehntausende Menschen flüchten vor Waldbränden in Kalifornien
tagesschau 20:00 Uhr, 09.11.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Notstand ausgerufen

In der 27.000-Einwohner-Stadt seien mindestens 1000 Bauten zerstört worden. Mehrere Zivilisten und Feuerwehrleute seien verletzt worden. Vize-Gouverneur Gavin Newsom rief für den Bezirk Butte County den Notstand aus, um auf diese Weise schnell Hilfe zu mobilisieren. Das Feuer bewege sich sehr schnell von einem eher abgelegenen in besiedeltes Gebiet, sagte der zuständige Sheriff Kory Hones. Es sei noch immer "sehr aktiv".

Die Behörden forderten Menschen in mehreren Städten des Westküstenstaates auf, ihre Häuser zu verlassen.

Brände | Bildquelle: AFP
galerie

Feuerwehrmänner versuchen die Feuer in Paradise einzudämmen.

Feuergefahr an der US-Westküste weiter hoch

Auch im Süden des Bundesstaates, im Bezirk Ventura County, seien Waldbrände ausgebrochen, schrieb die "Los Angeles Times". Kaliforniens Feuerbehörde CalFire twitterte Bilder von den Feuern aus den verschiedenen Kreisen.

Bei anhaltend sommerlichen Temperaturen und Trockenheit ist die Feuergefahr an der US-Westküste hoch. Im Sommer wüteten zahlreiche Großbrände, darunter auch in der Nähe des berühmten Yosemite-Nationalparks. Das bei Touristen beliebte Yosemite-Tal war wegen starker Rauchentwicklung für Besucher wochenlang gesperrt.

Kalifornien erlebt eines der schlimmsten Waldbrandjahre in seiner Geschichte. Bislang fiel fast doppelt so viel Fläche wie im Vorjahreszeitraum den Flammen zum Opfer und fast das dreifache Gebiet wie im Fünfjahresdurchschnitt.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. November 2018 um 04:55 Uhr.

Darstellung: