Kinder klettern in Saada auf den Trümmern zerstörter Häuser | Bildquelle: REUTERS

Jemen-Friedensgespräche Einigung auf Gefangenenaustausch

Stand: 06.12.2018 13:56 Uhr

Seit 2014 herrscht Krieg im Jemen, alle Vermittlungsversuche scheiterten. Nun gibt es einen neuen Anlauf bei den Friedensgesprächen in Schweden. Die UN konnten zum Auftakt einen ersten Erfolg verkünden.

In Schweden haben die Friedensgespräche für den Jemen begonnen. Der UN-Sondergesandte für das Bürgerkriegsland, Martin Griffiths, sprach im Beisein der Delegierten beider Kriegsparteien von einer "einzigartigen Gelegenheit, den Friedensprozess nach vorne zu bringen".

Als erstes Ergebnis verkündete er, dass Vertreter der international anerkannten Regierung und der Huthi-Rebellen sich zunächst auf einen Gefangenenaustausch geeinigt hätten. Mit dem Gefangenenaustausch würden Tausende Familien wieder vereint, betonte Griffiths. Es sei eine vertrauensbildende Maßnahme. Die kommenden Tage bezeichnete er als "Meilenstein".

Millionenfaches Hungern, Leiden und Sterben: Warum die Jemeniten um die Friedensverhandlungen bei Stockholm bangen
tagesschau 17:00 Uhr, 06.12.2018, Daniel Hechler, ARD Kairo

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Chancen für Übergangsregierung ausloten

Nach UN-Angaben sind direkte Gespräche der Kriegsparteien zunächst allerdings nicht geplant. Griffith wolle mit der Delegation der von Saudi-Arabien gestützten Regierung und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen getrennt beraten. Dabei wolle er vertrauensbildende Maßnahmen und Möglichkeiten für die Bildung einer Übergangsregierung ausloten. Zudem hat er nach eigenen Angaben Vorschläge, wie der Flughafen von Sanaa wieder geöffnet werden kann.

Der hochrangige Rebellen-Vertreter Mohammed Ali al-Huthi kündigte bei Twitter die Schließung des Flughafens auch für UN-Flugzeuge an, sollte die Militärkoalition den Airport nicht für den zivilen Flugverkehr freigeben. Die Hauptstadt befindet sich zwar in den Händen der Rebellen. Allerdings können Flugzeuge dort nur mit Erlaubnis der Militärkoalition starten und landen.

Weite Teile des Jemen sind infolge von Bombenangriffen und Gefechten zerstört worden. In einigen Regionen gibt es keine medizinische Versorgung. In der nach Angaben der Vereinten Nationen schwersten humanitären Krise der Welt starben seit 2015 dem UN-Nothilfebüro (Ocha) zufolge allein etwa 10.000 Zivilisten. Das Land leidet unter einer schweren Hungerkrise. Acht Millionen Menschen mangelt es an Lebensmitteln.

Christian Stichler, ARD Stockholm, zu den Erfolgsaussichten der Friedensgespräche
tagesschau24 15:30 Uhr, 06.12.2018

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 06. Dezember 2018 um 12:00 Uhr.

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