Über dem Vulkan Sinabung auf Sumatra steigt eine kilometerhohe Aschesäule auf. | SUTANTA ADITYA/EPA-EFE/Shutterst

Kilometerhohe Aschesäule Vulkanausbruch auf Sumatra

Stand: 10.08.2020 17:15 Uhr

Seit 2010 gibt der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra keine Ruhe. Schon mehrfach kam es zu Ausbrüchen. Seit dem Wochenende ist er wieder aktiv und stieß eine kilometerhohe Aschesäule aus.

Auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Vulkan Sinabung ausgebrochen. Aus dem Krater stieg eine mehrere Kilometer hohe Aschesäule auf. Nach Angaben der Behörden ist der Vulkan bereits seit Samstag aktiv. Den Menschen auf der Insel wird geraten, sich im Radius von drei Kilometern vom Gipfel fernzuhalten. Derzeit herrscht die dritthöchste Alarmstufe.

Ascheschicht bedeckt Umgebung

Durch die Eruption sind Straßen und Häuser in der Umgebung des Vulkans mit einer dicken Ascheschicht bedeckt. Berichte über Tote oder Verletzte gibt es bisher keine.

Der 2460 Meter hohe Sinabung liegt 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Medan. Seit 2010 kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Bei besonders schweren Eruptionen in den Jahren 2014 und 2016 waren mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen.

Der Vulkan Sinabung auf Sumatra spuckt Asche, während Arbeiter auf dem Feld Kartoffeln ernten. | via REUTERS

Bild: via REUTERS

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. August 2020 um 17:00 Uhr.