Eine Person beobachtet, wie die Wellen ans Pier in Garden City  in South Carolina schlagen. | Bildquelle: AFP

US-Ostküste Hurrikan "Isaias" trifft auf Land

Stand: 04.08.2020 07:36 Uhr

Auf seinem Weg in Richtung Norden hat Hurrikan "Isaias" noch einmal Fahrt aufgenommen. Mit Geschwindigkeiten bis zu 140 Kilometern pro Stunde traf der Wirbelsturm auf die US-Küste. Präsident Trump rief den Notstand aus.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde ist Hurrikan "Isaias" auf die US-Ostküste getroffen. Der Hurrikan habe North Carolina in der Nacht erreicht, teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mit. Das entspricht einem Hurrikan der Stufe eins, der niedrigsten Kategorie.

In North- und South Carolina wird der Notstand wegen Hurrikan "Isaias" ausgerufen
tagesschau 05:30 Uhr, 04.08.2020

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Sturmfluten und starke Regenfälle

"Isaias" bewegt sich demnach mit etwa 35 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordnordost. Das NHC warnte insbesondere die Bewohner der Bundesstaaten North und South Carolina vor Sturmfluten von bis 1,50 Meter in Küstennähe und Regen von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter. Die Meteorologen gehen davon aus, dass der Hurrikan die US-Ostküste entlangziehen und im Laufe des Tages stürmische Winde auch nach Washington, Philadelphia und New York bringen werde. Auch Tornados seien möglich.

US-Präsident Donald Trump rief den Notstand für Florida sowie North und South Carolina aus und mahnte die Bevölkerung zur Vorsicht. "Jeder muss wachsam bleiben", warnte er auf einer Pressekonferenz. Er nannte die Gefahr durch den Sturm "sehr ernst".

Menschen waten in Myrtle Beach, South Carolina, durch überschwemmte Straßen. | Bildquelle: AFP
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In vielen Küstenorten standen die Straßen unter Wasser.

Schwere Schäden in der Karibik

"Isaias" war am Samstag als Hurrikan über Teile der Bahamas, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico hinweggezogen. Zwei Menschen kamen ums Leben. Auf seinem Weg nach Florida schwächte er sich ab und wurde vom NHC zum Tropensturm herabgestuft. Er traf in Florida nicht auf Land und wurde später wieder zu einem Hurrikan hochgestuft.

Geschäfte und Restaurants an der Küste schlossen früher, Küstenbewohner räumten Gartenmöbel weg, Fährenbetreiber evakuierten vorgelagerte Inseln und Behörden gaben Sandsäcke aus. Vorsorglich waren viele der aus Zelten bestehenden Corona-Teststellen geschlossen worden. Sie sollen nach Angaben der örtlichen Behörden am Mittwoch wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. August 2020 um 05:30 Uhr.

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