Ein Mann schreitet in Leland, North Carolina durch die Fluten um eingesperrte Hunde vor den Wassermassen zu retten | Bildquelle: REUTERS

Hurrikan "Florence" "Noch nicht das Schlimmste überstanden"

Stand: 17.09.2018 07:25 Uhr

Die Zahl der Toten nach Hurrikan "Florence" ist auf mindestens 17 gestiegen. Zwar ist der Sturm schwächer geworden, doch die Wassermassen bleiben. Viele Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Von Claudia Sarre, ARD-Studio Washington, zzt. Wilmington

"Florence" ist landeinwärts gezogen und hat sich stark abgeschwächt. Was bleibt, sind Generatorenlärm, Dauerregen und ungeheure Überflutungen. Die Stadt Wilmington in North Carolina, wo der Hurrikan am Freitag auf Land getroffen war, ist von der Außenwelt abgeschnitten. Alle Zugangsstraßen sind überspült. Niemand kann die Stadt verlassen.

Evakuierungen in Überflutungsgebieten dauern an
tagesschau 12:00 Uhr, 17.09.2018, Verena Bünten, ARD Washington

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Der Regen bleibt wohl noch bis Mittwoch

Einige Bewohner, die der Lagerkoller aus dem Haus treibt, haben sich im Irish Pub versammelt - eines der wenigen Lokale der Stadt, das geöffnet hat. "Die Leute denken, sie haben das Schlimmste überstanden, aber das stimmt nicht", sagt Will, der froh ist, wieder das Haus verlassen zu können. "Wir könnten hier auch noch richtig ernsthafte Überflutungen bekommen, bevor die Sonne am Mittwoch wiederkommt."

Für die nächsten 24 bis 48 Stunden sei weiterer Regen vorhergesagt, erklärt er. "Das heißt, der Cape Fear River und alle Zuflüsse hier in North Carolina werden weiter anschwellen. Ich wäre nicht überrascht, wenn morgen hier die Straßen unter Wasser stünden."

Tagelanger Kampf gegen die Wassermassen

Die meisten Küstenorte, wie etwa Carolina Beach, stehen seit Freitag komplett unter Wasser. Umgeknickte Bäume blockieren Straßen. Katastrophenhelfer sind immer noch Tag und Nacht im Einsatz, um Menschen aus ihren überfluteten Häusern zu retten. North Carolinas Gouverneur Roy Cooper warnte die Bevölkerung eindringlich vor Sturzfluten.

Mehrere Menschen sind infolge des Sturms ums Leben gekommen. Ein Mann starb, als sein Wagen in South Carolina entlang einer überfluteten Straße in einen Graben stürzte. Die schiere Größe des Wirbelsturms führt dazu, dass die Menschen noch tagelang mit den Wassermassen fertig werden müssen.

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Auswirkungen von Tropensturm "Florence"

Hurrikan Florence in Lumberton

Der Hurrikan ist vorbei, doch die Wassermassen bleiben: Der Südosten der Vereinigten Staaten kämpft nach dem Sturm "Florence" mit enormen Fluten, die noch schlimmer werden sollen. Ein Mitglied der Küstenwache patrouilliert hier in der Stadt Lumberton/North Carolina. | Bildquelle: REUTERS

Hoffnung: Schnell zurück zur Normalität

Die Wilmingtonians, die den Sturm glimpflich überstanden haben, wollen einfach nur wieder Strom haben und zurück zur Normalität. Für viele Anwohner ist Mischas Irish Pub ein Zufluchtsort. "Die Leute kommen hierher um mit anderen zusammen zu sein", sagt Will. "Wie früher, ohne Handy, ohne Fernseher, ohne Internet - dafür mit Kerzenlicht, einer Bar und einem Bier."

 

Nach "Florence": Wilmington von der Außenwelt abgeschnitten
Claudia Sarre, ARD Washington, zzt. Wilmington
17.09.2018 06:45 Uhr

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Über dieses Thema berichtete NDR Info am 17. September 2018 um 07:45 Uhr.

Korrespondentin

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