Ein Auto fährt durch  Hochwasser im amerikanischen North Carolina | Bildquelle: REUTERS

Tropensturm "Florence" Der Regen ist das Problem

Stand: 16.09.2018 11:10 Uhr

Der Sturm "Florence" in den USA hat sich weiter abgeschwächt - er bringt aber weiter sintflutartige Regenfälle. Die Behörden warnen vor Überflutungen und Erdrutschen, Hunderttausende Haushalte sind ohne Strom.

In den USA schwächt sich Tropensturm "Florence" ab, bedroht den Südosten des Landes aber weiter mit massiven Regenfällen. "Es handelt sich immer noch um einen katastrophalen, lebensbedrohlichen Sturm", sagte Zack Taylor, Meteorologe beim Nationalen Wetterdienstes.

Auf seinem Weg ins Landesinnere dürfte er im Laufe des Tages weiter an Kraft verlieren, aber noch enorme Wassermassen mit sich bringen. "Florence" lasse "epische Mengen Regen" niedergehen, sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper. Die Behörden warnten vor Überflutungen und Erdrutschen.

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Auswirkungen von Tropensturm "Florence"

Hurrikan Florence in Lumberton

Der Hurrikan ist vorbei, doch die Wassermassen bleiben: Der Südosten der Vereinigten Staaten kämpft nach dem Sturm "Florence" mit enormen Fluten, die noch schlimmer werden sollen. Ein Mitglied der Küstenwache patrouilliert hier in der Stadt Lumberton/North Carolina. | Bildquelle: REUTERS

Flächendeckende Stromausfälle

Knapp eine Million Haushalte und Firmen sind ohne Strom. Wind und Regen hatten die oberirdischen Stromleitungen abgerissen und elektrische Anlagen unter Wasser gesetzt. "Sobald die Situation es zulässt, stehen wir bereit, die kritische Infrastruktur zu reparieren", sagte Jeff Byard vom US-Katstrophenschutz FEMA.

"Florence" hatte am Freitag in Hurrikan-Stärke die Bundesstaaten North und South Carolina erreicht, mindestens elf Menschen kamen infolge des Sturms ums Leben. Starker Wind zerstörte zahlreiche Gebäude und Straßen und riss Bäume um. Anhaltender Regen überschwemmte ganze Ortschaften. In einigen Städten fiel innerhalb eines Tages 60 Zentimeter Regen.

"Wir wissen, dass es noch Tage weitergehen wird", sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper. "Dieser Sturm ist unerbittlich und quälend. Es gibt wahrscheinlich keinen Ort oder keine Person, die nicht betroffen sein wird", sagte er auf "CNN". "Fakt ist, dieser Sturm ist tödlich." Cooper ordnete per Erlass an, dass Betroffene leichter als bisher an Übergangswohnungen kommen.

Mindestens sechs Tote infolge des Tropensturms "Florence"
tagesthemen 23:15 Uhr, 15.09.2018, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Verbilligte Kredite für den Wiederaufbau

US-Präsident Donald Trump erklärte North Carolina zum Katastrophengebiet. Damit gibt der Bund Geld für betroffene Gemeinden frei. Amerikaner können so zum Beispiel verbilligte Kredite für den Wiederaufbau bekommen. Das geht frühestens, wenn der Sturm Mitte der kommenden Woche durchgezogen ist und die Pegel der Flüsse wieder fallen.

Die Behörden in den betroffenen Regionen warnen bereits vor Umweltkatastrophen infolge des Tropensturms. Durch die Überschwemmungen könnten Industrieabfälle in die Umwelt gelangen. Eine Gefahr gehe auch von überfluteten Schweinefarmen aus.

Menschen suchen in einer Notunterkunft in Grantsboro, North Carolina, Schutz vor dem Hurrikan "Florence". | Bildquelle: REUTERS
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Menschen suchen Schutzunterkünfte auf wie hier in Grantsboro in North Carolina.

Eine Mutter und ihr Baby kamen in Wilmington ums Leben, als ein Baum auf ihr Haus stürzte. | Bildquelle: AFP
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Eine Mutter und ihr Baby kamen in Wilmington ums Leben, als ein Baum auf ihr Haus stürzte.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 16. September 2018 um 11:00 Uhr.

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