Trümmer von Häusern auf den Bahamas | Bildquelle: AP

Folgen von "Dorian" Zahl der Hurrikan-Opfer steigt auf 20

Stand: 05.09.2019 02:19 Uhr

Erst nach und nach wird auf den Bahamas das Ausmaß der Verwüstung sichtbar, die Hurrikan "Dorian" hinterlassen hat. Mindestens 20 Menschen starben. Inzwischen bereiten sich die USA auf "Dorian" vor.

Nach dem folgenschweren Hurrikan "Dorian" ist die Zahl der Todesopfer auf den Bahamas nach offiziellen Zahlen auf 20 gestiegen. Mindestens 17 Menschen seien auf der Insel Abaco ums Leben gekommen, drei auf Grand Bahama, sagte Gesundheitsminister Duane Sands. Die Rettungseinsätze sowie die Suche nach möglichen weiteren Opfern in überschwemmten Häusern habe gerade erste begonnen, fügte er hinzu. Zuletzt hatte Premierminister Hubert Minnis am Dienstag angegeben, dass mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen seien.

Hurrian "Dorian": Zahl der Toten steigt
tagesschau 05:30 Uhr, 05.09.2019

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70.000 Menschen auf sofortige Hilfe angewiesen

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind etwa 70.000 Menschen auf den Bahamas auf "sofortige Hilfe" angewiesen. Die Menschen benötigten Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente, sagte der UN-Chef für humanitäre Angelegenheiten, Mark Lowcock, bei einem Kurzbesuch auf den Bahamas. Die Vereinten Nationen hätten eine Soforthilfe von einer Million Dollar zur Verfügung gestellt. US-Präsident Donald Trump versprach der Regierung der Bahamas "alle angemessene Hilfe".

Die Abaco-Inseln und Grand Bahama hätten "enorme Verwüstung" erlitten, betonte Lowcock. Bislang seien die Inseln nur per Hubschrauber zu erreichen, weil die Flughäfen überschwemmt oder beschädigt seien. Auch Verbindungsstraßen auf den Inseln könnten nicht genutzt werden. Die Bahamas seien ein relativ wohlhabendes Land. Doch angesichts des Ausmaßes der Katastrophe - die fast ein Fünftel der Bevölkerung betreffe - sei auch Hilfe von außen nötig. Teile der Inseln sind immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt keine Stromversorgung mehr und nur noch stark eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten.

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Totale Verwüstung durch den Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas

Blick auf die vom Hurrikan ''Dorian'' zerstörte Insel Abaco

Zwei Tage wütete der Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas. Nach seinem Abzug wird das Ausmaß der Katastrophe langsam sichtbar. | Bildquelle: MICHELLE COVE/TRANS ISLAND AIR

Windgeschwindigkeiten von 300 km/h

"Dorian" war am Sonntag als Hurrikan der Kategorie 5 auf Abaco getroffen und verharrte anderthalb Tage lang als Hurrikan der Kategorie 4 über Grand Bahama. Beide Inseln befinden sich im Norden der Bahamas in der Karibik. Mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunden war "Dorian" für die Bahamas der verheerndste Hurrikan seit Beginn der modernen Aufzeichnungen.

Derzeit bewegt sich der Hurrikan weiter auf die USA zu. Millionen Menschen wurden aufgerufen, die US-Südostküste zu verlassen. Vorhersagen von Meteorologen zufolge könnten durch starke Regenfälle und Sturmfluten Teile der US-Staaten Georgia und South und North Carolina geflutet werden. Die Wasserstände könnten sich demnach bisherigen Rekorden annähern.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 05. September 2019 um 05:30 Uhr.

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