US-Präsident Triump mit seiner damaligen Kommunikationsdirektorin Hope Hicks (Archivbild) | Bildquelle: AP

Trump-Beraterin Hope Hicks kehrt zurück

Stand: 13.02.2020 19:01 Uhr

Der US-Wahlkampf nimmt an Fahrt auf. Da holt US-Präsident Trump eine erfahrene Beraterin wieder an Bord. Hope Hicks war bereits 2016 in seinem Wahlkampfteam. Seine Kommunikationsberaterin blieb sie nicht lange.

Die frühere Kommunikationsdirektorin von US-Präsident Donald Trump, Hope Hicks, kehrt im Wahljahr 2020 ins Weiße Haus zurück. Das berichtet die "New York Times".

Die 31-Jährige werde Trump beraten und im Team von dessen Schwiegersohn Jared Kushner arbeiten, sagte Präsidentensprecherin Stephanie Grisham. Kushner ist einer der wichtigsten Berater des Präsidenten. Er hatte unter anderem den Ende Januar vorgestellten US-Nahost-Plan entworfen.

Enge Vertraute mit großem Einfluss

Hicks gehörte 2016 Trumps Wahlkampfteam an und war eine enge und loyale Vertraute des Präsidentschaftskandidaten. Nach dem Wahlsieg des Republikaners folgte sie ihm ins Weiße Haus und wurde dort später Kommunikationsdirektorin.

Das frühere Model trat zwar selten öffentlich in Erscheinung, hatte aber großen Einfluss. Im Frühjahr 2018 trat Hicks überraschend zurück. Zuvor war sie im US-Kongress hinter verschlossenen Türen zur Russland-Affäre befragt worden.

Wichtige Zeugin von Sonderermittler Mueller

Hicks war eine wichtige Zeugin bei der Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller, der mögliche Absprachen zwischen Trumps Lager und Moskau im Präsidentschaftswahlkampf 2016 prüfte.

Sie lieferte Muellers Büro bedeutsame Informationen über etliche Begebenheiten, die den Präsidenten betreffen. Dazu gehört dessen Rolle bei der Ausarbeitung einer unvollständigen und irreführenden Stellungnahme über ein Treffen im Trump Tower im Jahr 2016, bei dem sich sein ältester Sohn Donald Jr. von einer russischen Anwältin kompromittierende Informationen über die Demokratin Hillary Clinton erhoffte.

Trumps "weitere Tochter"

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Weißen Haus im Frühjahr 2018 ging Hicks zum Medienkonzern Fox, zu dem der konservative und Trump-freundliche Nachrichtensender Fox News gehört.

Hicks hatte in der Vergangenheit für Trumps Tochter Ivanka gearbeitet, der Ehefrau von Jared Kushner. Sie zählte zu den wenigen Personen, die nicht zu seiner Familie, aber trotzdem zum innersten Kreis der Vertrauten gehörten. Trump hatte sie einst als eine "weitere Tochter" bezeichnet.

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