Polizisten stehen am Bahnhof, von dem der Expresszug an den Hongkonger Flughafen fährt, und halten einen jungen Mann auf, um ihn zu kontrollieren. | Bildquelle: dpa

Demonstrationen in Hongkong Proteste am Flughafen verhindert

Stand: 07.09.2019 13:29 Uhr

Hongkonger Demonstranten wollten wieder den Flughafen der Metropole blockieren. Doch die Polizei war vorbereitet. Mit einem Großaufgebot sicherte sie die Terminals ab und kontrollierte die Verkehrswege.

Angesichts der Ankündigung neuer Proteste rund um den Hongkonger Flughafen ist die Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit einem Großaufgebot im Einsatz. Hunderte Beamte patrouillierten am Flughafen und in der Umgebung. Auch der Verkehr zum Flughafen wurde streng überwacht. Beamte stoppten zahlreiche Autos und Busse, die in Richtung des Flughafens unterwegs waren.  

An Bus- und Zugbahnhöfen sowie den Anlegestellen von Fähren durchsuchten Polizisten die Taschen und Rucksäcke vor allem von jungen Leuten und kontrollierten Ausweise. Zum Flughafen gelangten auf diese Weise nur wenige Dutzend Demonstranten. "Es gibt rundherum einfach zu viel Polizei", sagte einer von ihnen, der 26-jährige Tao Tsz Fung. "Aber wir gehen morgen wieder raus." Statt am Flughafen versammelten sich Demonstranten in Einkaufszentren und an U-Bahn-Stationen in der Hongkonger Innenstadt, wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" berichtete.    

Proteste in Hongkong
tagesschau 20:00 Uhr, 07.09.2019

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Zugang nur noch mit Bordkarten

Der Flughafen, eines der wichtigsten Luftfahrtdrehkreuze der Welt, war in den vergangenen Wochen immer wieder das Ziel von Protesten geworden. Zuletzt hatten vergangenen Sonntag Tausende Protestler trotz eines Verbots vorübergehend den Betrieb lahmgelegt. Seit einem Sit-in im Flughafen im vergangenen Monat, das zu zahlreichen Flugausfällen führte, ist der Zugang zu den Terminals nur noch mit einer Bordkarte möglich.

Vor dem gescheiterten Protest am Flughafen war es am Freitagabend erneut zu Ausschreitungen in Hongkongs Innenstadt gekommen. Einige Protestler setzten Barrikaden in Brand, die Polizei feuerte Tränengas und Gummigeschosse. Es ist das 14. Wochenende in Folge, an dem in der autonom verwalteten chinesischen Sonderverwaltungsregion demonstriert wird. Der Unmut richtet sich gegen die Regierung, gegen Polizeigewalt, aber auch gegen Chinas kommunistische Führung. 

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 07. September 2019 um 17:00 Uhr.

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