EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump im Weißen Haus | Bildquelle: AP

Reaktionen auf Trump-Juncker-Deal Nicht nur Lob

Stand: 26.07.2018 16:28 Uhr

Mehrere EU-Staaten haben die Annäherung im Handelsstreit positiv bewertet. In Frankreich fällt die Reaktion hingegen ausgesprochen kühl aus - Finanzminister Le Maire formuliert gleich mehrere Einwände.

Frankreich hat eine Klarstellung bei den Vereinbarungen zwischen der EU und den USA im Handelsstreit gefordert. Zudem zeigte sich der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire bei einem möglichen umfassenden Handelsabkommen skeptisch. Die Grenzen eines solchen Unterfangens seien durch das gescheiterte Freihandelsabkommen TTIP aufgezeigt worden, sagte er. Auch müsse die Landwirtschaft aus den Verhandlungen zwischen EU und USA herausgehalten werden.

Le Maire forderte zudem eine Öffnung der USA für europäische Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen. Denn dieser Markt sei für die Europäer nach wie vor "weitgehend verschlossen."

Trump und Juncker erzielen Einigung im Handelsstreit
tagesschau 20:00 Uhr, 26.07.2018, Jan-Philipp Burgard, ARD Washington

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Gemeinsamer Kurs

Trump und Juncker hatten sich bei ihrem Treffen in Washington auf einen gemeinsamen Kurs zur Beilegung der Handelsstreitigkeiten verständigt. Langfristig geplant ist ein fast vollständigen Abbau von gegenseitigen Restriktionen im Handel mit Industriegütern. Vereinbart wurde auch, Handelsbarrieren für Sojabohnen zu reduzieren. Die EU-Kommission sagte eine Steigerung der Soja-Importe aus den USA zu - ein für Trump sehr wichtiges Thema.

Zustimmung aus Großbritannien

Das britische Handelsministerium begrüßte hingegen, dass die EU und die USA Handelsschranken senken wollen. "Wir freuen uns auf Fortschritte hin zu einer Entfernung von Stahl- und Aluminiumzöllen und eine Deeskalation der wechselseitigen Handlungen, die Unternehmen und Arbeitsplätzen auf beiden Seiten des Atlantiks schaden könnten."

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte der Nachrichtenagentur APA, dass es "ganz entscheidend" sei, einen Handelsstreit mit den USA zu verhindern. Daher sei es gut, dass Juncker mit Trump daran arbeite, die Beziehung zwischen der EU und den USA zu stärken, was gerade Österreich als Exportnation unterstütze.

Erleichterung überwiegt nach Einigung im Handelsstreit
tagesschau 20:00 Uhr, 26.07.2018, Martin Polansky, ARD Berlin

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Auch der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, sieht in der Annäherung ein "gutes Zeichen". "Das zeigt, dass es wieder eine Bereitschaft gibt, Handelsfragen in einem multilateralen Rahmen zu diskutieren", sagte Draghi. Allerdings sei es zu früh, den tatsächlichen Inhalt der Einigung zu bewerten. Die Gefahren durch Protektionismus für das europäische Wirtschaftswachstum seien nach wie vor bedeutend, sagte Draghi.

China: Ende des Konfliktes nicht in Sicht

Chinas Präsident Xi Jinping sagte, der Aufstieg der Schwellenländer könne nicht aufgehalten werden. "Die Geschichte schreitet voran, unabhängig von den Wünschen der Menschen." Die Bemerkungen des Staatschefs zielten offenbar auf den Handelskonflikt ab. China sieht die grundsätzliche Einigung zwischen der EU und den USA im Handelsstreit positiv - ein Ende des eigenen Konflikts mit Washington ist für Peking aber noch nicht in Sicht.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 26. Juli 2018 um 14:00 Uhr.

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