Gipfel-Dinner in Buenos Aires | Bildquelle: dpa

G20-Gipfel Entwurf für Abschlusserklärung steht

Stand: 01.12.2018 13:49 Uhr

Beim G20-Gipfel haben sich die Unterhändler offenbar auf einen Entwurf zur Abschlusserklärung verständigt. Zu den Streitpunkten Handel und Klima seien Kompromisse gefunden worden. Es fehlt noch die endgültige Zustimmung.

Beim G20-Gipfel in Buenos Aires haben sich die Unterhändler der Staats- und Regierungschefs auf den Entwurf für eine Abschlusserklärung geeinigt. Die letzten Streitpunkte hätten ausgeräumt werden können, sagte ein ranghoher EU-Beamter laut dpa. Die endgültige Zustimmung der Staats- und Regierungschefs stehe aber noch aus.

Umstritten waren bis zuletzt wichtige Punkten wie Handel, Klimawandel und Migration gewesen. In allen Fragen seien nun aber Kompromisse gefunden worden, hieß es. Als größter Erfolg der Verhandlungen wurde von EU-Seite verbucht, dass sich die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer dazu verpflichten würden, die Reform der Welthandelsorganisation WTO voranzutreiben, um eine bessere Einhaltung von gemeinsamen Spielregeln zu ermöglichen. Zudem soll in der Erklärung darauf verwiesen werden, dass man weiter multilateral an der Lösung von Problemen arbeiten will.

Treffen der G20 in Buenos Aires
tagesschau 17:00 Uhr, 01.12.2018, Matthias Ebert, ARD Rio de Janeiro, z. Zt. Buenos Aires

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Staatenlenker im Stundentakt

Angela Merkel traf sich am Morgen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin. Beherrschendes Thema des Arbeitsfrühstücks war laut Ankündigung die jüngste Eskalation des Ukraine-Konflikts.

Handelsstreit Thema mit Trump

Am Nachmittag kommt Merkel mit US-Präsident Trump zusammen. Hier dürften die Handelsstreitigkeiten und die drohenden US-Zölle auf deutsche Autos zur Sprache kommen. Weitere Gespräche Merkels gebe es mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, dem indischen Präsidenten Narendra Modi und Gastgeber Mauricio Macri, erklärten Regierungsvertreter. Geplant sei auch ein Gespräch mit dem australischen Premierminister Scott Morrison.

Ein Treffen der Kanzlerin mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman war nicht geplant. Merkel habe auch am Freitagabend nach ihrem wegen eines Technikschadens am Regierungsflugzeug stark verspäteten Eintreffens beim Abendessen der Gipfelteilnehmer keinen besonderen Kontakt mit bin Salman gehabt, hieß es in Regierungskreisen. Der Kronprinz wird verdächtigt, in den Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi verwickelt zu sein. Putin hatte bin Salman ausgesprochen freundschaftlich bei dem Gipfeltreffen begrüßt.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 01. Dezember 2018 um 14:00 Uhr.

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