Auf einer Brücke an der Grenze zu Mexiko harren viele Honduraner aus. | Bildquelle: dpa

Guatemala Migranten harren an Grenze zu Mexiko aus

Stand: 21.10.2018 01:25 Uhr

Die Lage an der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko bleibt angespannt. Zwar kehren einige Honduraner zurück in ihre Heimat. Anderen wollen noch immer in die USA weiterreisen.

Von Anne-Katrin Mellmann, ARD-Studio Mexiko

Tausende Flüchtlinge aus Mittelamerika warten an Mexikos Südgrenze zu Guatemala auf die Weiterreise nach Norden.

Nachdem sie am Freitag versucht hatten, die Grenze zu stürmen und von mexikanischen Spezialeinheiten daran gehindert wurden, campieren viele auf der Brücke, die über den breiten Grenzfluss Suchiate führt. Unter ihnen sind auch Kinder.

Tausende Migranten aus Mittelamerika hängen an mexikanischer Grenze fest
tagesschau 20:00 Uhr, 21.10.2018, Xenia Böttcher, ARD Mexiko City

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Mexikos Migrationsbeamte ließen einige Flüchtlinge einreisen. Aber sie mussten sich in spezielle Aufnahmeunterkünfte bringen lassen. Nur wer Ausweispapiere und ein Transitvisum für Mexiko hat, darf in Richtung US-Grenze weiterreisen. Auf ein Visum müssen Flüchtlinge jedoch bis zu drei Monate warten.

Einige Honduraner kehrten bereits um, andere schwimmen über den Fluss, um die Grenzkontrolle zu umgehen.

Mit Flößen überqueren einige Honduraner die Grenze nach Mexiko. | Bildquelle: dpa
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Mit Flößen überqueren einige Honduraner die Grenze nach Mexiko.

Trump droht

Wegen der Flüchtlingskarawane gibt es in der Region große politische Spannungen: US-Präsident Donald Trump warnte die Herkunfts- und Transitländer Honduras, El Salvador und Guatemala vor finanziellen Konsequenzen, sollten sie die Menschen nicht aufhalten. Mexiko drohte er mit der Schließung der gemeinsamen Grenze

Flüchtlinge aus Mittelamerika hängen an Mexikos Südgrenze fest
Anne-Katrin Mellmann, ARD Mexiko City
21.10.2018 00:33 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 20. Oktober 2018 um 20:00 Uhr.

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