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Unglück bei Nizza Germanwings-Airbus in Frankreich abgestürzt

Stand: 24.03.2015 12:20 Uhr

Eine Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings ist in Südfrankreich abgestürzt. Der Airbus des Typs A320 war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf und stürzte zwischen Grenoble und Nizza ab.

Die deutsche Flugsicherung bestätigte das Unglück. An Bord von Flug 4U 9525 sollen sich 142 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder befunden haben. Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande sprach von einer bedeutenden Zahl deutscher Opfer. Es gebe vermutlich keine Überlebenden.

Ministerpräsident Manuel Valls erklärte, bei dem Absturz könnten bis zu 150 Menschen gestorben sein. Er habe den Innenminister Bernard Cazeneuve zum Unglücksort entsandt.

Der Flug war um 10:01 Uhr mit 35 Minuten Verspätung in Barcelona gestartet und sollte um 11:55 in Düsseldorf landen. Auf der Webseite "flightradar24.com" hieß es, die Maschine sei zunächst auf eine Höhe von 38.000 Fuß gestiegen. Der Kontakt zu ihr sei in einer Höhe von 6800 Fuß abgerissen. Bei dem betroffenen Airbus habe es sich um eine der ältesten Maschinen dieses Typs gehandelt. Sie sei im November 1990 ausgeliefert worden.

Das französische Innenministerium teilte mit, Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden worden.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 24. März 2015 um 12:00 Uhr.