Blick auf die Kuppel des Petersdoms | REUTERS

Emeritierter Papst Benedikt XVI. Ein kleiner Hoffnungsschimmer

Stand: 29.12.2022 12:31 Uhr

In Rom gibt es weiter Sorge um den emeritierten Papst Benedikt XVI. Aus dem Vatikan kommen heute aber auch positive Signale: Nach Angaben einer Nachrichtenagentur sei seine gesundheitliche Verfassung "ernst, aber stabil".

Von Jörg Seisselberg, ARD-Studio Rom

Die gesundheitliche Verfassung Benedikts sei nach wie vor ernst, aber stabil, meldet die gewöhnlich gut informierte italienische Nachrichtenagentur ANSA mit Berufung auf Quellen im Vatikan.

Jörg Seisselberg ARD-Studio Rom

Ein kleiner Hoffnungsschimmer, nachdem Papst Franziskus gestern in der Generalaudienz überraschend zu Gebeten für seinen Amtsvorgänger aufgerufen und davon gesprochen hatte, Benedikt sei "sehr krank".

Weltweiter Gebetsaufruf

Der 95-Jährige ist in den vergangenen Monaten kaum noch in der Öffentlichkeit aufgetaucht, Besucher berichteten, sie hätten Benedikt als körperlich sehr schwach, aber geistig noch agil erlebt. Dem Gebetsaufruf des Papstes für Benedikt haben sich weltweit zahlreiche Kardinäle und Vorsitzende von Bischofskonferenzen angeschlossen, darunter der oberste deutsche Bischof Bätzing.

In Rom erklärte auch der Präsident der jüdischen Gemeinde, er würde für den emeritierten Papst beten. Benedikt ist als erster Papst der Neuzeit 2013 von seinem Amt zurückgetreten, bereits damals nannte er als Begründung für diesen Schritt gesundheitliche Gründe