Hinweisschild an der deutsch-österreichischen Grenze  | dpa

Sorge vor Omikron-Variante Österreich verschärft Einreiseregeln

Stand: 18.12.2021 01:00 Uhr

Von Montag werden Einreisen nach Österreich erheblich aufwendiger. Zur Eindämmung der Omikron-Variante dürfen Reisende nur noch mit gültigem 2G-Nachweis ins Land. Ohne PCR-Test geht es in die Quarantäne.

Österreich verschärft zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus seine Einreiseregeln. Von Montag an dürfen Reisende nur noch mit einem gültigen 2G-Nachweis ins Land, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte. Konkret bedeute dies, sie müssten dreifach geimpft oder genesen sein. Wer keine Auffrischungsimpfung habe, müsse einen PCR-Test vorlegen. Ansonsten müssten die Reisenden sofort in Quarantäne.

Ausgenommen vom 2G-Nachweis seien Schwangere und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Der Ausnahmegrund muss demnach durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Sonderregeln gelten außerdem für Kinder. Für Pendlerinnen und Pendler bleibe weiterhin die gewohnte 3G-Regel in Kraft. 

"Diese verschärften Einreisebestimmungen bringen große Herausforderungen mit sich, vor allem für Personen, welche über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen", erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. "Sie sind jedoch gerade zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um einer Ausbreitung von Omikron in Österreich entgegenzuwirken."

Lockerungen für Schweiz-Reisende

Die Schweiz lockert die Einreisebestimmungen dagegen. Während seit Anfang Dezember auch für Geimpfte ein PCR-Test für die Einreise nötig war, reicht ab 20. Dezember ein Antigen-Schnelltest, der höchstens 24 Stunden vor Grenzüberschreitung gemacht wurde. Zudem müssen sich Geimpfte und Genesene nicht mehr wie bislang einem zweiten Test nach vier bis sieben Tagen unterziehen. Die Regel bleibt nur für Ungeimpfte in Kraft.

Über dieses Thema berichtete am 18. Dezember 2021 Inforadio um 07:10 Uhr und tagesschau24 um 09:00 Uhr.