Die nordwärts gerichtete Auffahrt für die International Airport Rd. am Minnesota Blvd. ist aufgerissen, nachdem ein starkes Erdbeben Alaska erschütterte. | Bildquelle: dpa

US-Bundesstaat Verletzte bei Erdbeben in Alaska

Stand: 01.12.2018 05:10 Uhr

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Süden Alaskas erschüttert. Mehrere Menschen wurden durch herunterfallende Gegenstände verletzt. Die US-Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Süden Alaskas erschüttert. Das Zentrum des Bebens wurde laut US-Erdbebenwarte (USGS) rund zwölf Kilometer nördlich von Anchorage registriert. Es ereignete sich demnach in 43 Kilometern Tiefe.

In der größten Stadt Anchorage schwankten Gebäude, in Straßen entstanden Risse. Die Polizei sprach von erheblichen Schäden an Häusern.

Ein Auto steht vor einer geborstenen Straße. | Bildquelle: AP
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Ein Auto steht vor einer geborstenen Straße in Anchorage.

Mehrere Menschen wurden verletzt, die meisten durch zerbrochenes Glas und herunterfallende Gegenstände.

Auf Bildern in sozialen Netzwerken und von regionalen Fernsehsendern waren zerborstene Fensterscheiben, umgefallene Möbel und eine abgesackte Straße zu sehen. Es gab Berichte über Stromausfälle. Eine Ölpipeline wurde vorsorglich abgeschaltet.

Flughafen Anchorage zeitweise geschlossen

Nach dem Beben waren bis zu 10.000 Haushalte mehrere Stunden lang ohne Strom. Der Flughafen Anchorage zwar zeitweilig geschlossen.

Bill Falsey von der Stadtverwaltung sagte, Einsatzkräfte gingen 28 Schadensmeldungen von Überflutungen nach.

US-Regierung ruft Notstand aus

Gouverneur Bill Walker gab eine Katastrophenmeldung heraus - eine Maßnahme, um schneller Hilfe organisieren zu können. Die Instandsetzung der Straßen werde mindestens eine Woche dauern, sagte er.

US-Präsident Donald Trump wurde beim G20-Gipfel in Argentinien von dem Beben unterrichtet. Er sagte dem Bundesstaat Alaska Hilfe der Regierung zu und rief den Notstand aus, um den Weg für Bundesmittel frei zu machen.

Tsunami-Warnung aufgehoben

Eine Tsunamiwarnung, die Behörden für einige Teile der Südküste herausgegeben hatten, wurde wieder zurückgenommen. Auf der Insel Kodiak waren die Bewohner von der Polizei aufgefordert worden, sich in höhere Lagen zu begeben.

In Alaska kommt es wegen des Zusammentreffens tektonischer Platten immer wieder zu Erdbeben. Das stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen - mit einem Wert von 9,2 - ereignete sich 1964 östlich von Anchorage. Rund 130 Menschen kamen damals ums Leben.

Schweres Erdbeben in Alaska
tagesschau24 09:00 Uhr, 01.12.2018

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk24 am 30. November 2018 um 21:00 Uhr.

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