Ein Satellitenbild des Hurrikans "Dorian" vom 31. August. | Bildquelle: AP

Hurrikan der Stufe fünf Bahamas wappnen sich für "Dorian"

Stand: 01.09.2019 18:57 Uhr

Die Behörden der Bahamas warnen vor dem herannahenden Hurrikan "Dorian": Anwohner und Touristen wurden aufgefordert, die Küstenlinien zu verlassen. Inzwischen wurde der Sturm in die höchste Kategorie eingestuft.

Auf den Bahamas haben die Behörden vor dem Hurrikan "Dorian" gewarnt, der wahrscheinlich im Laufe des Tages auf die Inselgruppe treffen wird. Anwohner und Touristen wurden aufgefordert, die Küstenlinien zu verlassen. Erwartet werde ein verheerender Sturm, sagte Ministerpräsident Hubert Minnis in einer landesweit übertragenden Pressekonferenz.

Es werde mit Sturmfluten gerechnet, die bis zu 15 Fuß (4,6 Meter) Höhe erreichen könnten. Gefährdet seien etwa 73.000 Menschen und 21.000 Gebäude. Bereits zuvor hatte der Ministerpräsident die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Wer Evakuierungsaufforderungen missachte, "bringt sich selbst in sehr große Gefahr".

Hurrikan der Kategorie 5

Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami stufte "Dorian" inzwischen zu einem Hurrikan der gefährlichsten Kategorie 5 hoch. Er erreichte heute Windgeschwindigkeiten von 298 Kilometern pro Stunde. Der Sturm könne sich in den kommenden Tagen auf dem Weg zur Ostküste der USA wieder abschwächen. Er werde aber ein sehr gefährlicher Hurrikan bleiben, so die Experten. Die Wolkenwand um das Auge des Hurrikans werde in Kürze mit "verheerenden Winden" auf den Abacos-Inseln der Bahamas auf Land treffen, erklärte das NHC auf Twitter.

Florida könnte schwächer getroffen werden

Entgegen früheren Befürchtungen wird Florida wohl nicht direkt von dem Hurrikan getroffen. Am Samstag schien es so, als würde "Dorian" an dem Bundesstaat vorbeiziehen und über dem westlichen Atlantik nördlich in Richtung der Bundesstaaten Georgia und South Carolina ziehen. Damit könnte den Anwohnern der Küste eine massive Katastrophe erspart bleiben.

Meteorologen warnten, dass die Küstengebiete selbst im besten Fall mit heftigen Regenfällen, Sturmfluten und zerstörerischen Winden rechnen müssten.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 01. September 2019 um 09:00 Uhr.

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