Überfülltes Krankenhaus in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch | Bildquelle: MONIRUL ALAM/EPA-EFE/REX

WHO-Warnung in Bangladesch Tausende leiden an Dengue-Fieber

Stand: 03.08.2019 12:23 Uhr

Die Krankenhäuser sind überfüllt, besonders Kinder sind bedroht: In Bangladesch leiden Tausende Menschen an Dengue-Fieber. Dagegen gibt es kein Medikament. Die Krankheit könnte auch nach Europa kommen.

Bangladesch wird vom heftigsten Ausbruch des Dengue-Fiebers in seiner Geschichte heimgesucht. Sei Januar seien mehr als 15.000 Fälle der von Stechmücken übertragenen Krankheit registriert worden, teilte die Regierung mit. Es starben bereits mehr als zehn Menschen. Infektionen seien aus 61 der 64 Bezirke des Landes gemeldet worden. Auf den Philippinen gibt es bereits mehr als 500 Todesopfer durch das Dengue-Fieber.

WHO: Alarmierende Situation

Dengue-Fieber kommt weltweit in tropischen Gegenden vor und wird von Moskitos verbreitet, die hauptsächlich in dicht besiedelten Gebieten leben. Es führt zu grippe-ähnlichen Symptomen. Die Weltgesundheitsorganisation hatte die Lage in Bangladesch im Juli als "alarmierend, aber unter Kontrolle" eingestuft. Mittlerweile haben die Krankenhäuser in der Hauptstadt Dhaka aber kaum noch Platz für Patienten.

Die Tigermücke, die das Dengue-Fieber überträgt, gibt es mittlerweile wegen des Klimawandels auch in Europa. Experten befürchten deshalb, dass sich die Krankheit ausbreitet.

Dengue-Fieber in Bangladesch ausgebrochen
tagesschau 09:50 Uhr, 03.08.2019, Peter Gerhardt, ARD Neu Delhi

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 03. August 2019 um 10:00 Uhr.

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