Bill de Blasio | Bildquelle: TANNEN MAURY/EPA-EFE/REX

New Yorks Bürgermeister Auch de Blasio will US-Präsident werden

Stand: 16.05.2019 14:15 Uhr

Der 58-Jährige gab es per Videobotschaft bekannt: Bill de Blasio, Bürgermeister von New York, will ins Rennen um die Präsidentschaftswahl gehen. Damit wollen inzwischen 23 Vertreter der Demokraten gegen Trump antreten.

Der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, will bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr Amtsinhaber Donald Trump herausfordern. Der 58-Jährige verkündete seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten in einem auf dem Online-Portal YouTube veröffentlichten Video.

"Donald Trump muss gestoppt werden", sagte de Blasio in dem dreiminütigen Video. Er wolle bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten, da es "an der Zeit ist, die arbeitenden Menschen in den Vordergrund zu stellen".

Beliebtheitswerte des Bürgermeisters sind niedrig

De Blasio hat sich in New York unter anderem für kostenlose Kindergartenjahre stark gemacht und gilt politisch als links der Mitte. Er ist seit 2014 Bürgermeister der Millionenmetropole New York, inzwischen in der zweiten Amtszeit. Seine Beliebtheitswerte sind in Umfragen allerdings regelmäßig eher niedrig.

Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber wächst mit de Blasios Kandidatur auf 23. Es ist das größte Feld in der Geschichte der Partei.

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Das Feld der Präsidentschaftsbewerber bei den US-Demokraten wird immer größer:

Das Weiße Haus in Washington

1600 Pennsylvania Avenue, besser bekannt als das Weiße Haus in Washington: Hier würden zahlreiche US-Demokraten gerne ab Januar 2021 ihren Hauptwohnsitz nehmen - als 46. US-Präsident. Die Zahl der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur wächst und wächst. Noch nie zuvor war das Kandidatenfeld so vielfältig. Ein Favorit aber lässt sich noch nicht ausmachen. Ein Überblick. | Bildquelle: picture alliance / dpa

Zu den Kandidaten gehören unter anderem der frühere US-Vizepräsident Joe Biden, die Senatorinnen Elizabeth Warren und Kamala Harris, der Bürgermeister Pete Buttigieg und der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 gegen Hillary Clinton antrat.

Gefechte zehren Ressourcen auf

Das große Bewerberfeld könnte nach Meinung von Experten zur Gefahr für die Partei werden, falls es zu langen Auseinandersetzungen unter den vielen Kandidaten kommen sollte. Parteiinterne Gefechte zehren Ressourcen auf. Auch bei den Republikanern gab es 2016 ein großes Feld, was den Aufstieg des politischen Außenseiters Trump mit begünstigte.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. Mai 2019 um 14:00 Uhr.

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