Eine Andacht nach dem Massaker von Dayton im US-Bundesstaat Ohio. | Bildquelle: AFP

Nach Massaker mit neun Toten Todesschütze von Dayton hatte Unterstützung

Stand: 13.08.2019 04:34 Uhr

Der Todesschütze von Dayton hatte bei der Vorbereitung seiner Bluttat Unterstützung von einem Freund. Dieser besorgte ihm unter anderem Munition und eine kugelsichere Weste.

Von Arthur Landwehr, ARD-Studio Washington

Der Todesschütze von Dayton hatte Unterstützung: Ein Freund kaufte für ihn bereits vor einigen Monaten Munition, Waffenzubehör und eine kugelsichere Schutzweste. Darunter das Magazin mit 100 Schuss, das es ihm erlaubte, innerhalb von 30 Sekunden neun Menschen zu erschießen und viele andere zu verwunden. Auch soll er ihm geholfen haben, die Waffen zusammenzubauen. Er behielt die Dinge dann für einige Wochen in seiner Wohnung, um sie vor den Eltern des Schützen zu verstecken. Einige Zeit vor der Tat holte der sie dann ab.

Die Polizei geht nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass der 24-Jährige wissentlich die Bluttat mit vorbereitet hat. Vorgeworfen wird ihm aber der Verstoß gegen Waffengesetze. So soll er unter anderem beim Kauf eigener Waffen verschwiegen haben, dass er illegale Drogen nimmt. Genau das aber verbietet in den USA den Besitz von Waffen.

Am Mittwoch soll er dem Haftrichter vorgestellt werden. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Todesschütze von Dayton hatte Unterstützung
Arthur Landwehr, ARD Washington
13.08.2019 06:33 Uhr

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Über dieses Thema berichtete B5 aktuell am 13. August 2019 um 06:08 Uhr.

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