Die Royal Air Force wirft Säcke auf den beschädigten Damm am Toddbrook Reservoir. | Bildquelle: AFP

Hochwasser in England Royal Air Force kämpft gegen Dammbruch

Stand: 02.08.2019 11:21 Uhr

Im Norden Englands droht der Damm eines Sees mit 1,3 Millionen Tonnen Wasser zu brechen. Die Lage wird immer prekärer. Inzwischen ist auch die Royal Air Force im Einsatz.

Im Kampf gegen den drohenden Bruch eines Staudamms im Norden Englands ist nun auch ein Hubschrauber der Royal Air Force zum Einsatz gekommen. Der Transport-Helikopter vom Typ "Chinook" werfe schwere Säcke mit einer Mischung aus Sand, Kies und Schotter ab, um umliegende Wasserläufe umzuleiten, berichteten örtliche Medien. Die Feuerwehr veröffentlichte auf Twitter Videos von dem Einsatz.

Damm eines Stausees nahe Manchester droht nach starken Regenfällen zu brechen
tagesschau 14:00 Uhr, 02.08.2019, Mareike Aden, ARD London

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Experten fürchten Dammbruch

Mit den Säcken soll der Druck von der Staumauer des Toddbrook Reservoirs genommen werden. Experten befürchteten, dass der beschädigte Staudamm endgültig einbrechen und "massive Überflutungen" auslösen könne. Neben der Royal Air Force bemühen sich auch die Feuerwehrtrupps weiter, mit Hochleistungspumpen den Pegel des Stausees zu senken. Dieser enthalte rund 1,3 Millionen Tonnen Wasser, hieß es.

Tagelanger Regen hatte das Gewässer zum Überlaufen gebracht. Anwohner berichten, dass seit Donnerstagvormittag klar gewesen sei, dass es ein Problem gibt.

Die Royal Air Force wirft Säcke auf den beschädigten Damm am Toddbrook Reservoir. | Bildquelle: AP
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Die Royal Air Force wirft Säcke auf den beschädigten Damm und in das Gewässer des Toddbrook Reservoirs.

Evakuierung eines anliegenden Dorfes

Seitdem verschlechterte sich die Lage zunehmend. Zur Sicherung wurde zunächst das Wasser aus dem Stausee über einen Nebenkanal abgeleitet. Aber der Druck auf den Damm ist nach wie vor gefährlich hoch - die Staumauer weist meterlange Brüche auf. Die Umweltbehörde spricht von schweren Schäden.

Wegen dieser Gefahr evakuierte die Polizei den Ort Whaley Bridge, der direkt am Toddbrook Reservoir liegt. Die meisten der rund 6500 Einwohner von Whaley Bridge sind laut Behörden in Notunterkünften oder bei Verwandten und Freunden untergekommen. Zudem wurden in der Umgebung mehrere Straßen sowie Bahnstrecken gesperrt. Die Behörden warnten, es bestehe Lebensgefahr. Die Menschen sollten der Gegend fernbleiben.

Mit Informationen von Thomas Spickhofen, ARD-Studio London

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 02. August 2019 um 12:00 Uhr.

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