Pendler mit Mundschutz fahren während des morgendlichen Berufsverkehrs in einer fast leeren U-Bahn durch Peking. | Bildquelle: dpa

Coronavirus China kämpft gegen das Virus

Stand: 03.02.2020 20:48 Uhr

Angesichts immer weiterer Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus greift China zu weiteren Maßnahmen. Hongkong schließt Grenzübergänge zum Festland.

Das Coronavirus breitet sich in China weiter aus. Landesweit sind aktuell rund 17.200 Menschen infiziert, die Zahl der Todesopfer stieg auf 361 Menschen - mehr Tote, als in China an der Lungenkrankheit SARS starben. Am stärksten betroffen ist nach wie vor die Provinz Hubei, in der das neuartige Virus zuerst aufgetreten war. Dort gaben die Behörden einen Anstieg der Infektionen um mehr als 2100 Fälle bekannt.

Die chinesischen Behörden regulieren mittlerweile den Alltag mit drastischen Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dass das Personal von Flughäfen und Hotels beim Einchecken mit Infrarotthermometern die Körpertemperatur der Gäste misst, ist zum Alltag geworden - ebenso das Tragen von Atemmasken.

Verbreitung neues Coronavirus
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Bestätigte Fälle gibt es bislang (Stand 03.02.) in China, Frankreich, Deutschland, Italien, Finnland, Nepal, Vietnam, Thailand, Taiwan, Singapur, Malaysia, Kambodscha, Südkorea, Japan, Philippinen, Sri Lanka, Indien, Vereinigte Arabische Emirate, Russland, Großbritannien, Schweden, Spanien, Australien, USA und Kanada.

Videos der englischsprachigen chinesischen Zeitung "Global Times" sollen zeigen, wie die Sicherheitskräfte in der Inneren Mongolei Drohnen einsetzen, um das Verhalten der Bevölkerung zu maßregeln: "Sie sollten nicht draußen herumlaufen, ohne eine Maske zu tragen", schallt es in einer der Aufnahmen per Lautsprecher einer älteren Frau entgegen. "Besser, sie gehen jetzt nach Hause - und Hände waschen nicht vergessen!"

Ein anderes Video zeigt angeblich, wie Passanten an einer Straßenkreuzung in der nordwestlichen Provinz Ningxia von der Drohne aufgefordert werden, einen Mundschutz zu tragen.

Laut "watson.ch" sollen Sequenzen des Videos allerdings von einem Influencer stammen - und nicht von der Polizei. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am Abend ebenso von Zweifeln, die sich nicht ausräumen ließen.

Neben Hubei haben auch die bevölkerungsreichste Provinz Guangdong und die Provinzen Sichuan, Jiangxi und Liaoning sowie die Stadt Nanjing eine Pflicht zum Maskentragen verhängt.

Aktuelle Lage in Wuhan
Morgenmagazin, 03.02.2020, Tamara Anthony, ARD Peking

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Erste Notfallklinik in Wuhan eröffnet

In der Stadt Wuhan, die die meisten Infektionsfälle verzeichnet, hat inzwischen die erste von zwei in Schnellbauweise fertiggestellten Notkliniken eröffnet. Das Huoshenshan-Hospital hat 1000 Betten, in denen 1400 Spezialkräfte des Militärs Erkrankte und Menschen in Quarantäne behandeln sollen. Ein zweites Hospital in der Stadt soll am Mittwoch eröffnet werden.

Indes mangelt es China nach eigenen Angaben zunehmend an medizinischer Schutzausrüstung: "Was China momentan dringend braucht, sind Atemmasken, Schutzanzüge und Schutzbrillen", sagte die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Hua Chunying.

Die landeseigenen Fabriken könnten nach Angaben des Industrieministeriums bei voller Auslastung nur 20 Millionen Atemmasken pro Tag produzieren. Vielerorts läuft aber die Produktion nach den Ferien zum Mondneujahr gerade erst wieder an. Die Behörden bemühen sich daher, zusätzliche Masken aus Europa, Japan und den USA zu besorgen. Südkorea, Kasachstan, Ungarn und auch der Vatikan haben nach Angaben des Außenministeriums medizinische Ausrüstung gespendet.

Hongkong schließt nach Streiks Grenzübergänge

In Hongkong sind bislang 15 Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus bekannt - die Sonderverwaltungszone befürchtet jedoch, dass es durch den Reiseverkehr mit Festlandchina zu weiteren Ansteckungen kommt. Regierungschefin Carrie Lam gab deshalb bekannt, dass vorerst zehn von dreizehn Grenzübergängen geschlossen würden. Einige Checkpoints, Fähren und Hochgeschwindigkeitszüge waren bereits geschlossen worden. Die gesamte Grenze zu China abzuriegeln, bezeichnete Lam jedoch als "unangemesssen und unpraktisch" sowie "diskriminierend".

Hunderte Hongkonger Krankenhausmitarbeiter streikten für eine Grenzschließung zu Festlandchina. Sollten die Hongkonger Behörden der Forderung nicht nachkommen, werde es am Dienstag weitere Arbeitsniederlegungen geben, verkündete die neugegründete Gewerkschaft für medizinisches Personal (HAEA). "Wenn es keine vollständige Schließung der Grenzen gibt, wird es nicht genügend Arbeitskräfte, Schutzausrüstung und Isolierräume geben, um den Ausbruch zu bewältigen", sagte Winnie Yu, die Vorsitzende der Gewerkschaft, die rund 9000 Mitglieder hat.

Verhandlungen mit der pekingtreuen Hongkonger Regierung waren am Sonntag geplatzt, nachdem die Gewerkschaft erfahren hatte, dass die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam nicht persönlich an den Gesprächen teilnehmen wollte. Die Hongkonger Krankenhausbehörde, die rund 75.000 Krankenhaus-Mitarbeiter beschäftigt, kritisierte, unter den Arbeitsniederlegungen litten vor allem die Patienten. Rund die Hälfte der geplanten Operationen müssten abgesagt oder verschoben werden.

Ein Sicherheitsbeamter mit Mundschutz steht in einer Pekinger U-Bahn. | Bildquelle: dpa
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Ein Sicherheitsbeamter mit Mundschutz steht in einer Pekinger U-Bahn.

Börse auf Talfahrt - Taiwan wartet ab

Auch die Regierung Taiwans erwägt inzwischen offenbar, Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus zu ergreifen - dort gibt es bislang zehn Ansteckungsfälle. Man beobachte die Auswirkungen des Virus auf Taiwan und die Weltwirtschaft und werde entsprechende Schritte einleiten, teilte Präsidentin Tsai Ing-wen mit.

Infolge des Coronavirus stürzten die Börsen am ersten Handelstag nach den Feiertagen um das asiatische Mondneujahrsfest ab: Die Börse in Shanghai lag 8,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 8,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,6 Prozent. Als Reaktion auf die wachsende Angst vor der Ausbreitung des neuen Virus trennten sich die Investoren von riskanten Vermögenswerten.

Um eine Panik an den Handelshäusern abzuwenden, setzte die chinesische Regierung auf eine Reihe von Wirtschaftsmaßnahmen, einschließlich einer unerwarteten Senkung des Leitzinses. Zusätzlich pumpte die People's Bank of China (PBOC) insgesamt 1,2 Billionen Yuan (umgerechnet etwa 154 Milliarden Euro) in die Geldmärkte.

Auch große Unternehmen reagierten: Der internationale Kreuzfahrt-Verband CLIA teilte mit, künftig ließen Kreuzfahrt-Reedereien weltweit niemanden mehr an Bord, der in den vergangenen 14 Tagen auf dem chinesischen Festland unterwegs war. Der zweitgrößte russische Lebensmittelhändler Magnit setzte die Einfuhr von Obst und Gemüse aus China aus.

Höhepunkt der Epidemie erst später erwartet

Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht sich gegen Grenzschließungen als Maßnahme aus. "Wenn Menschen nicht offiziell reisen dürfen, suchen sie sich inoffizielle Wege", sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier auf NDR Info. "An regulären Grenzübergangsstellen können Ärzte Einreisende kontrollieren und - falls nötig - isolieren und behandeln. Das ist bei inoffiziellen Grenzübertritten nicht möglich." Die Abschottung einzelner Städte wie Wuhan könne hingegen sinnvoll sein.

Die G7 wollen sich beim Vorgehen gegen das Coronavirus abstimmen. Die Gesundheitsminister der Vereinigten Staaten, Japans, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Großbritanniens und Kanadas wollten am Montag eine Telefonkonferenz abhalten, teilte Italien mit.

Chinesische Fachleute rechnen damit, dass der Höhepunkt der Epidemie noch bevorsteht ."Wir gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Epidemie in zehn Tagen bis zwei Wochen erwartet wird", sagte der Chef des nationalen Expertenteams, Zhong Nanshan, nach Angaben chinesischer Staatsmedien. "Wir dürfen in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen." Der Experte korrigierte damit seine bisherige Einschätzung, in der den Höhepunkt auf das Ende der beginnenden Woche datiert hatte.

WHO will Falschinformationen über Coronavirus bekämpfen
tagesschau 17:00 Uhr, 03.02.2020, Wolfgang Wanner, ARD Genf

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WHO kooperiert mit Google

Die WHO arbeitet nach eigenen Angaben mit Google zusammen, um gegen die Verbreitung von Gerüchten und Falschinformationen über das Virus vorzugehen. Auch Twitter, Facebook, TikTok und Tencent hätten Schritte unternommen. Die WHO beklagte im Zusammenhang mit dem Coronavirus eine massive "Infodemie", die es Menschen erschwere, vertrauenswürdige Quellen und eine zuverlässige Anleitung zu bekommen.

Mit Informationen von Frank Aischmann, MDR, zzt. Hongkong.

Anmerkung der Redaktion: An der Urheberschaft der in der Meldung genannten "Global Times"-Videos sind nach Leserhinweisen Zweifel aufgetaucht. Die Passage wurde ergänzt. Überschrift und Vorspann wurden nachträglich geändert.

Tamara Anthony, ARD Peking, berichtet über den Umgang der Bevölkerung mit der Situation
Morgenmagazin, 03.02.2020

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Über dieses Thema berichtete NDR Info am 03. Februar 2020 um 10:45 Uhr.

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