Bei einer Explosion in einem Chemiewerk in China sind mindestens 44 Menschen ums Lebens gekommen. | Bildquelle: AP

China 47 Tote bei Explosion in Chemiewerk

Stand: 22.03.2019 05:15 Uhr

Bei einer Explosion in einem Chemiewerk im Osten Chinas sind mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen, 90 weitere wurden schwer verletzt. Die Explosion war so stark wie ein Erdbeben.

Bei der Explosion in einem Chemiewerk in der ostchinesischen Stadt Yancheng sind laut lokaler Behörden mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. 90 weitere Menschen seien ernsthaft verletzt. 1000 Anwohner in der Gegend um das Chemiewerk Tianjiayi seien sicherheitshalber aus ihren Häusern geholt worden. Weitere Explosionen oder Lecks wurden befürchtet.

Wie die staatliche Zeitung "People's Daily" berichtete, war die Explosion am Donnerstag so stark wie ein Erdbeben der Stärke von 2,2.

Schwere Explosion in chinesischem Chemiewerk
tagesschau 12:00 Uhr, 22.03.2019, Michael Storfner, ARD Peking

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Immer wieder Probleme mit Industriesicherheit

Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua war die Explosion durch einen Brand in einem Düngemittelwerk auf dem Industriegelände ausgelöst worden. Durch die Druckwelle der Detonation stürzten mehrere Gebäude ein, Arbeiter wurden verschüttet. Die Stadt teilte mit, 3500 medizinische Mitarbeiter in 16 Krankenhäusern seien mobilisiert worden, um die Verletzten zu behandeln.

China hat immer wieder Probleme mit Industriesicherheit. Sicherheitsvorschriften werden häufig nicht eingehalten. Die Explosion zählt zu den schlimmsten seit Jahren. 2015 wurden durch eine Explosion in der Stadt Tianjin 173 Menschen getötet.

China: Mehr als 40 Tote nach Explosion in Chemie-Werk
Steffen Wurzel, ARD Shanghai
22.03.2019 05:45 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 22. März 2019 um 04:57 Uhr.

Darstellung: