Feuerwehrleute im Kampf gegen Brände in Australien | Bildquelle: dpa

Waldbrände in Australien Mehr Freiwillige sollen helfen

Stand: 24.12.2019 12:58 Uhr

Seit Monaten sind in Australien Feuerwehrleute gegen die verheerenden Brände im Einsatz - bis an den Rand der Erschöpfung. Der Premier will daher weitere Freiwillige mobilisieren. Er selbst sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt.

Im Kampf gegen die weiter wütenden Buschbrände in Australien will die Regierung weitere freiwillige Feuerwehrleute mobilisieren. Premier Scott Morrison kündigte an, dass alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, die im öffentlichen Sektor arbeiten, für ihren Einsatz zusätzliche 20 Tage bezahlten Urlaub erhalten sollten.

Buschbrände in Australien: Sorge vor "Mega-Brand"
tagesschau 09:20 Uhr, 25.12.2019

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Auch wenn die Feiertage den Einsatzkräften etwas mildere Temperaturen bescheren, waren an Heiligabend dennoch 2000 Feuerwehrleute gegen die Brände im Einsatz. Nach den Weihnachtstagen sollen die Temperaturen allerdings wieder auf über 40 Grad steigen, was die Situation erneut verschärfen könnte. Die Behörden warnen, dass die Brände noch Monate weitergehen könnten - Meteorologen erwarten erst im Februar stärkere Regenfälle.

Erschöpfte Feuerwehrleute

In den vergangenen Monaten wurden durch die Wald- und Buschbrände in ganz Australien fünf Millionen Hektar Land verbrannt. Neun Menschen kamen ums Leben und 950 Häuser wurden zerstört, die meisten davon in New South Wales, wo auch die Metropole Sydney liegt. Im Kampf gegen die Flammen sind die Behörden auf die große Zahl freiwilliger Feuerwehrleute angewiesen, die es in Australien gibt. In den vergangenen Tagen waren aber auch Dutzende Einsatzkräfte aus Kanada, USA und Neuseeland nach Australien gekommen, um ihre erschöpften Kollegen zu unterstützen.

Buschbrände in Australien: Keine Entwarnung in Sicht
tagesschau 11:48 Uhr, 25.12.2019

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Premier in der Kritik

Unterdessen wies Morrison die angesichts der verheerenden Brände lauter werdenden Rufe nach mehr Klimaschutz in Australien zurück. "Wir werden uns nicht auf unbesonnene (Klima-)Ziele einlassen und traditionelle Industrien aufgeben, wodurch australische Arbeitsplätze gefährdet würden, obwohl die Ziele keinen bedeutsamen Einfluss auf das globale Klima haben", schrieb er in einem Beitrag in der Zeitung "Daily Telegraph".

Morrison ist ein Unterstützer der für Australien besonders wichtigen Kohleindustrie. Diese produziert rund ein Drittel der weltweiten Exporte und schafft Arbeitsplätze in wichtigen Wahlbezirken mit traditionell wechselnden Mehrheiten.

Der australische Premier Morrison beantwortet Pressefragen bei einem Besuch des Feuerwehrquartiers in Sydney. | Bildquelle: JOEL CARRETT/EPA-EFE/REX
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Australiens Premier Morrison hatte sich öffentlich dafür entschuldigt, mit seiner Familie in den Urlaub gefahren zu sein, während sich die Lage in seinem Land zuspitzte.

Shitstorm wegen Hawaii-Urlaub

Der Premier räumte ein, es gebe auf allen Ebenen einen Bedarf für "echte Maßnahmen gegen den Klimawandel". Aber die Vermutung, dass eine Erhöhung der australischen Klimaziele die derzeit tobenden Buschfeuer oder extreme Wetterereignisse verhindert hätte, "ist einfach falsch", sagte Morrison. Zuvor hatte sein Stellvertreter Michael McCormack gefordert, mehr im Kampf gegen den Klimawandel zu tun. Australien leidet seit Jahren unter einer Dürre, für die viele den Klimawandel verantwortlich machen.

Der Premier steht außerdem in der Kritik, weil er mit seiner Familie in die Ferien auf Hawaii fuhr, während sich die Lage in Australien zuspitzte. In sozialen Netzwerken führen Schlagwörter wie #NotMyPrimeMinister, #MorrisonMustGo und #ScoMoResign - trotz einer öffentlichen Entschuldigung Morrisons - die Trendlisten an.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 24. Dezember 2019 um 10:35 Uhr.

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