Bus wird aus dem Krater von einem Kran gezogen | Bildquelle: AFP

Unglück in Xining Tote bei Einsturz einer Straße in China

Stand: 14.01.2020 11:44 Uhr

In der chinesischen Stadt Xining ist ein Bus in ein abgesacktes Stück Straße gestürzt. Mindestens sechs Menschen starben, vier werden noch vermisst. Der Krater hatte sich plötzlich an einer Bushaltestelle geöffnet.

Beim Einsturz einer Straße im Nordwesten Chinas sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Vier würden vermisst, teilten die Behörden mit. Zudem gab es 16 Verletzte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Demnach ereignete sich das Unglück bereits am Montag in der Stadt Xining, nachdem an einer Bushaltestelle plötzlich Teile der Fahrbahn und des Gehweges weggebrochen waren. Auf einem vom Fernsehsender CGTN veröffentlichten Video war zu erkennen, wie ein Bus in den entstandenen Krater stürzte, worauf es zu einer Explosion kam. Auch mehrere Passanten verschwanden in dem Erdloch, das einen Durchmesser von etwa zehn Metern hatte.

Schweres Busunglück in China
tagesschau 16:00 Uhr, 14.01.2020

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Folgen des beschleunigten Ausbaus der Infrastruktur?

Die Rettungsarbeiten dauern an. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Xining ist die Hauptstadt der Provinz Qinghai, einer der ärmsten Chinas. Sie liegt auf der Tibet-Hochebene.

Ähnliche Unfälle gibt es in China immer wieder. Der beschleunigte Bau von Straßen, Tunneln, Brücken und anderer Infrastruktur führt häufig zu Einbußen bei der Sicherheit. Die Folge sind teils tödliche Arbeits- und Industrieunfälle. Auch der jahrelang kaum regulierte Bergbau hat in vielen Gegenden zu Instabilität des Bodens geführt.

Im vergangenen Februar waren in der südchinesischen Stadt Foshan zehn Menschen ums Leben gekommen, nachdem eine achtspurige Straße auf einer Fläche von der Größe zweier Basketballfelder zusammengebrochen war. 

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. Januar 2020 um 16:00 Uhr.

Darstellung: