Ein Mann versucht sich per Fahrrad durch die überschwemmten Straßen von Sao Paulo fortzubewegen. | Bildquelle: SEBASTIAO MOREIRA/EPA-EFE/REX

Brasilien Tote nach schweren Unwettern

Stand: 12.03.2019 11:34 Uhr

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen nahe der brasilianischen Metropole São Paulo sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Der Gouverneur richtete einen eindringlichen Appell an die Menschen.

Nach schweren Unwettern im Großraum der brasilianischen Metropole São Paulo sind mehrere Flüsse in der Gegend über die Ufer getreten. In der Folge kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen, bei denen nach Angaben des Gouverneurs Joao Doria mindestens zwölf Menschen ums Leben kamen.

Eine verschlammte Straße in Sao Paulo. | Bildquelle: AFP
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Eine verschlammte Straße in Sao Paulo.

Regenfälle sollen anhalten

Einige Gebiete hatten sich durch die schweren Regenfälle in Insellandschaften verwandelt. Doria forderte die Bevölkerung auf, nur im äußersten Notfall ihre Häuser zu verlassen - allerdings sollten sich Bewohner ungesicherter Behausungen lieber in Sicherheit bringen. "Zwischen Leben oder Hütte verlieren, wählen Sie Ihr Leben!", sagte er im TV-Sender BandNews. Der Regen werde in den kommenden zwei Tagen anhalten.

Rund um das als Grande São Paulo bekannte Einzugsgebiet der Großstadt sind etwa 10.000 Mitarbeiter des Zivilschutzes und 1600 Feuerwehrleute im Dauereinsatz.

Die Militärpolizei suchte mit mehreren Hubschraubern nach Hilfebedürftigen. Rettungskräfte nutzten Boote und Hubschrauber, um zu eingeschlossenen Menschen vorzudringen.

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