Land unter im Bundesstaat Espiritu Santo im Südosten Brasiliens

Überschwemmungen im Südosten Tote nach Unwetter in Brasilien

Stand: 26.12.2013 21:56 Uhr

Schwere Regenfälle haben im Südosten Brasiliens mindestens 30 Menschen das Leben gekostet. Insgesamt sind nach offiziellen Angaben rund 50.000 Einwohner der Bundesstaaten Espirito Santo und Minas Gerais obdachlos geworden, weil bei Überflutungen und Erdrutschen Häuser zerstört wurden.

Das Wasser steht in den Straßen der Stadt Santa María de Jetibá im Bundesstaat Espirito Santo
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Das Wasser steht in den Straßen der Stadt Santa María de Jetibá im Bundesstaat Espirito Santo

Allein im Bundesstaat Espirito Santo, der an Rio de Janeiro grenzt, wurden nach Behördenangaben bei den heftigsten Regenfällen seit 90 Jahren mindestens 21 Menschen getötet. In den vergangenen zwei Wochen mussten mehr als 48.000 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden, weil es nicht mehr aufhörte zu regnen. In vielen überfluteten Ortschaften wurden Brücken und Straßen zerstört.

Militär hilft bei der Versorgung

"Der Staat wird wiederaufgebaut werden müssen", sagte Gouverneur Renato Casagrande, der bereits am Wochenende den Notstand ausrufen ließ. Inzwischen hilft das Militär bei der Versorgung der Betroffenen. Rund 170 Soldaten verteilen Essen, Wasser und Arzneimittel.

In Minas Gerais regnet es schon seit Oktober beinahe unaufhörlich. Mehr als 40.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünften in Sporthallen, Schulen und Kirchen Weihnachten feiern. Insgesamt standen 79 Kommunen in Minas Gerais unter Wasser, für 26 von ihnen wurde der Notstand ausgerufen.

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