Rauchwolke bei Waldbrand im US-Bundesstaat Oregon | AP

Waldbrände in den USA Rauchschwaden bis nach New York

Stand: 20.07.2021 19:48 Uhr

Die Rauchschwaden reichen bis ins 4000 Kilometer entfernte New York: Die Waldbrände im Nordwesten der USA breiten sich weiter aus. Extreme Hitze, Dürre und Wind erschweren den Löschkräften die Arbeit.

Rauchschwaden von heftigen Waldbränden im Nordwesten der USA trüben die Aussichten an der knapp 4000 Kilometer entfernten Ostküste. In Großstädten wie New York schob sich ein dunstiger Schleier vor die Sonne, Behörden warnten vor schlechter Luft auch in Philadelphia. Auswirkungen der saisonalen Brände in den Bundesstaaten Washington, Oregon oder Montana an der Westküste waren auch in der Bundeshauptstadt Washington D.C., Chicago und in Teilen Kanadas zu spüren.

Hitze, Dürre, Wind

Bei extremen Wetterbedingungen dehnen sich die Waldbrände im Bundesstaat Oregon noch weiter aus: Die Flammen des sogenannten Bootleg Fires erfassten bislang eine Fläche von fast 1500 Quadratkilometern. Den Löschkräften erschwerten Hitze, Dürre, Wind und drohender Blitzschlag die Arbeit. Der betroffene Fremont-Winema National Forest und Rogue River-Siskiyou National Forest südöstlich und südwestlich von Portland sind nur dünn besiedelt.

2000 Wohnungen evakuiert, 5000 gefährdet

Ein Forscher an der Oregon State University, James Johnston, sagte, wenn sich ein Waldbrand dieser Größe in dicht besiedelten Gebieten Kaliforniens ereignen würde, "hätte er bis jetzt Tausende von Häusern zerstört". So wurden bisher 2000 Wohnungen evakuiert, 5000 weitere waren gefährdet. Ein Raub der Flammen wurden bislang 70 Wohnhäuser und 100 Nebengebäude.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 19. Juli 2021 um 18:24 Uhr.