Das Personal von Dickson Public Works überprüft die Überschwemmungen in der Old Pond Lane nach starken Regenfällen in Dickson, Tennessee. | AP

Unwetter in den USA Tote bei Überschwemmungen in Tennessee

Stand: 22.08.2021 11:04 Uhr

Im US-Staat Tennessee haben Überschwemmungen Autos und Häuser weggerissen. Nach Angaben der Behörden gab es mindestens zehn Tote. An der Ostküste erreichten erste Ausläufer von Hurrikan "Henri" das Land.

Bei Überschwemmungen im Zentrum des US-Staats Tennessee sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen getötet worden. Mehr als 30 Menschen seien als vermisst gemeldet worden, teilte der Sheriff von Humphreys County, Chris Davis, mit. Unter den Toten seien zwei Kleinkinder, die ihrem Vater weggerissen worden seien, sagte Davis dem Sender WSMV-TV.

Der Restaurantbesitzer Kansas Klein sah von einer Brücke in Waverly dabei zu, wie Autos und ganze Häuser eine Straße hinunter geschwemmt wurden. In seinem Restaurant sei das Hochwasser auf 2,10 Meter angestiegen. Dadurch sei es nicht mehr zu retten.

Hurrikan "Henri" stößt in Kürze auf Küste

Die Bewohner im Nordosten der USA bereiten sich derweil auf Hurrikan "Henri" vor. Erste Regenausläufer des Sturms erreichten New York und andere Bundesstaaten. In der Millionenmetropole New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Großkonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden.

Hell erleuchtet Bühne des "We love NCY: Homecoming Concert" im Central Park vor wolkenvergangenem Himmel. | REUTERS

Das "Homecoming Concert" musste abgebrochen werden. Bild: REUTERS

Die Meteorologen beim US-Hurrikanzentrum NHC erwarteten, dass "Henri" am Mittag (Ortszeit) auf die Küste stößt, aber wohl eher Long Island im Osten der Metropole und die Staaten im Nordosten wie unter anderem Rhode Island, Connecticut und Massachusetts besonders treffe.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 22. August 2021 um 08:09 Uhr und um 09:42 Uhr.