Migranten dürfen in Malta an Land gehen. | Bildquelle: AFP

Rettungsschiff "Alan Kurdi" Migranten gehen in Malta an Land

Stand: 07.07.2019 23:41 Uhr

Die Irrfahrt des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" ist zu Ende: Die Migranten sind nach Armeeangaben an ein maltesisches Patrouillenboot übergeben worden und in Malta angekommen. Von dort sollen sie auf EU-Staaten verteilt werden.

Die 65 Migranten vom deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" sind in Malta angekommen. 62 von ihnen seien an ein maltesisches Patrouillenboot übergeben worden und am Abend in Malta gelandet, teilte Maltas Armee mit. Drei Migranten, die dringend ärztliche Hilfe brauchten, wurden schon zuvor per Lufttransport geholt.

Die Menschen sollen umgehend auf andere europäische Länder verteilt werden, wie die Regierung in Valletta zuvor nach Gesprächen mit der EU-Kommission und Deutschland bekanntgegeben hatte.

Rettungsschiff "Alan Kurdi" erreicht Malta
morgenmagazin, 08.07.2019, Katja Rieth, ARD Rom

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Die "Alan Kurdi" war tagelang auf Irrfahrt auf dem Mittelmeer gewesen. Das Schiff der Organisation Sea-Eye hatte die Menschen nach eigenen Angaben in internationalen Gewässern vor Libyen von einem Schlauchboot gerettet. Nachdem das Schiff vergeblich auf die Erlaubnis gewartet hatte, in den Hafen der italienischen Insel Lampedusa einzufahren, nahm es Kurs auf Malta - hatte allerdings auch dort zunächst keine Erlaubnis zum Festmachen erhalten. Am Sonntag änderte Malta aber seine Meinung.

Nach Angaben der maltesischen Behörden war zuvor eine Vereinbarung erzielt worden, dass EU-Länder die Hälfte von weiteren 58 Migranten aufnehmen werden, die von der maltesischen Marine aus dem Mittelmeer gerettet worden seien.

Seehofer kündigt Aufnahme von 40 Migranten an

Bundesinnenminister Horst Seehofer begrüßte, dass Malta somit insgesamt 123 Migranten erlaubt hat, an Land zu gehen. "Auf Bitten von Malta sollen hiervon 94 Personen in andere Mitgliedsstaaten verteilt werden. Im Geiste der europäischen Solidarität habe ich angeboten, dass wir uns hieran mit bis zu 40 Personen beteiligen", teilte er mit. "Allerdings brauchen wir für diese Fälle jetzt schnell einen tragfähigen und funktionierenden Mechanismus. Daran müssen die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten mit Hochdruck arbeiten."

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 07. Juli 2019 um 17:00 Uhr.

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