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[Bildunterschrift: House for Sale: Immobilie im Umland von New York ]
Die Zahl der von einer Zwangsversteigerung bedrohten Hausbesitzer in den USA ist im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30 Prozent gestiegen. Das teilte das Unternehmen RealtyTrac in Washington mit, das in allen US-Staaten Informationen über Hypotheken sammelt. Fast 291.000 Hausbesitzer hätten im vergangenen Monat mindestens einen Mahnbescheid bekommen, das sei eine Zunahme gegenüber dem Januar um sechs Prozent.
Zu der Zunahme sei es trotz eines zeitweisen Stopps der Zwangsvollstreckungsprozeduren durch die Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac sowie großer Banken wie JPMorgan Chase, Morgan Stanley, Citigroup und Bank of America gekommen. Sie hatten dies zum Start einer 75-Milliarden-Dollar-Finanzspritze der Regierung von Präsident Barack Obama zugesagt, die vergangene Woche in Gang gesetzt wurde.
In einigen Staaten wie Florida und New York endeten diese zeitweiligen Stopps aber bereits wieder. Diese beiden Staaten sowie Idaho, Illinois und Oregon verzeichneten einen noch größeren Anstieg. Gepfändet wurden laut RealtyTrac im Februar 74.000 Immobilien.
[Bildunterschrift: Der US-Immobilienfinanzierer FreddieMac beantragt weitere Staatsmilliarden. ]
Gleichzeitig gab der unter staatlicher Kontrolle stehende US-Hypothekenfinanzierer FreddieMac bekannt, dass er weitere 30,8 Milliarden Dollar - umgerechnet rund 24 Milliarden Euro - aus dem Rettungspaket der US-Regierung benötigt. Das Institut begründete den Bedarf an frischem Geld mit Verlusten in Höhe von 23,9 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2008. Bereits im November hatte Freddie Mac vom Staat 13,8 Milliarden Dollar erhalten, um einen 25,3 Milliarden-Dollar-Verlust im dritten Quartal auszugleichen.
Das Unternehmen Fannie Mae, das zusammen mit Freddie Mac hinter etwa jedem zweiten Immobilienkredit in den USA steht, hatte im vergangenen Monat einen Verlust von 25,2 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2008 ausgewiesen und Staatshilfen in Höhe von 15,2 Milliarden Dollar beantragt.
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