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Yahoo und Microsoft finden nicht zueinander

Verhandlungen offenbar endgültig gescheitert

Yahoo und Microsoft finden nicht zueinander

Yahoo Konzernzentrale in Sunnyvale (Foto: Yahoo) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Yahoo-Konzernzentrale in Sunnyvale, Kalifornien ]
Die Übernahme des Internet-Portals Yahoo durch Microsoft ist nach fünfmonatigem Fusionspoker gescheitert. Yahoo erklärte die Übernahmegespräche mit dem Softwareriesen für beendet und kündigte an, unabhängig seine eigene Firmenstrategie fortzusetzen. Bei "Gesprächen in den vergangenen Tagen" habe Microsoft sein Angebot zurückgezogen, Yahoo oder Teile von Yahoo zu erwerben, teilte Yahoo in einer Erklärung mit. Kurz nach Bekanntwerden der Nachricht stürzte die Yahoo-Aktie um mehr als zwölf Prozent auf etwa 22 Dollar ab. Microsoft hatte zunächst 33 Dollar pro Aktie geboten.

Nach Angaben von Yahoo hatten die Microsoft-Unterhändler bei einem Treffen am Sonntag klar gemacht, dass sie nicht länger am Kauf des Gesamtunternehmens interessiert seien. Microsofts Wunsch, die Yahoo-Suchmaschine separat zu kaufen, sei abgelehnt worden. Nach US-Medienberichten plant Yahoo inzwischen eine Partnerschaft mit dem Suchmaschinen-Konzern Google, die umgehend angekündigt werden könnte.

Microsoft hatte im Februar rund 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) für Yahoo geboten. Yahoo lehnte das als zu niedrig ab. Daraufhin zog Microsoft sein Angebot zurück, strebte dann aber zunächst eine "andere Form der Zusammenarbeit" an. Dies ist nun gescheitert.

Stand: 12.06.2008 22:17 Uhr

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