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[Bildunterschrift: Warme Mützen waren gefragt im WSV 2012 ]
Die klirrende Kälte kam für die Einzelhändler zur rechten Zeit: Die zweiwöchige Rabattaktion - besser bekannt als Winterschlussverkauf - lief wie geschmiert. Warme Mäntel, dicke Strickpullis und Winterschuhe waren laut Handelsverband Deutschland (HDE) besonders gefragt. Auch Wintersportartikel wurden gut gekauft. Es gab Preisnachlässe von bis zu 70 Prozent.
"Das Wetter hat uns geholfen, die Lager zu räumen, so dass wir jetzt die Frühjahrsmode in die Regale nehmen können", sagte ein HDE-Sprecher. Der WSV habe zwar nicht die ganze Saison retten können, viele Unternehmen seien aber recht zufrieden. Gut drei Viertel der etwa 400.000 Einzelhändler beteiligten sich an der zweiwöchigen Rabattaktion, die Ende Januar begonnen hatte.
Vor allem Textilhändler hatten es zu Beginn des Winters schwer. Wegen der viel zu milden Temperaturen blieb zunächst viel Ware liegen. Doch auch für Wintersporthändler lief das Geschäft während der trüb-nassen Wochen im November und Dezember schlecht. "Mancher Wintersporthändler hofft nun, dass der Winter noch etwas länger andauert", sagte der HDE-Sprecher.
Die Schlussverkäufe sind aus Sicht des HDE "gelernte Termine", die schon seit Jahrzehnten die Kunden in die Läden locken. Seit dem Fall des Rabattgesetzes vor rund zehn Jahren ist der WSV eine freiwillige Angelegenheit, an der sich aber die meisten Händler beteiligen.
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