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Mängel an Direktschaltgetrieben

VW ruft über 384.000 Fahrzeuge in China zurück

Es ist die bislang größte Rückruf-Aktion des Volkswagenkonzerns in China. 384.000 Autos müssen in die Werkstatt, weil es Probleme mit einem bestimmten Typ von Doppelkupplungsgetrieben gibt. Ein VW-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse Agentur (dpa) die Zahlenangaben der chinesischen Qualitätsaufsichtsbehörde (AQSIQ).

Ein VW-Passat in Schanghai
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Auch der VW-Passat, der hier in Schanghai unterwegs ist, ist von dem Getriebeproblem betroffen.

Die Behörde hatte Volkswagen bereits am Samstag aufgefordert, Fahrzeuge mit dem betroffenen Direktschaltgetriebe zurückzurufen. AQSIQ selbst reagierte auf einen Bericht des Staatsfernsehens CCTV über die Getriebeprobleme und unzufriedene Kunden, die ihre Probleme schilderten. Danach soll Volkswagen in einigen Modellen minderwertige Getriebe eingesetzt haben, die zu plötzlicher Beschleunigung und Unfällen geführt hätten.

VW spricht von "freiwilliger" Aktion

Volkswagen selbst sind die Probleme mit dem Doppelkupplungsgetriebe seit März 2012 bekannt. In einer Serviceaktion sei schon bei mehr als 90 Prozent der betroffenen Autos neue Software aufgespielt worden, teilte der Konzern mit. Zudem beschloss VW im Mai 2012 gemeinsam mit den beiden chinesischen Joint Venture-Partnern, die Garantie für die Direktschaltgetriebe (DSG) DQ200 und DQ250 in China zu erweitern. Diese gilt jetzt für zehn Jahre oder bis zu 160.000 Kilometer.

VW ruft in China 384.000 Fahrzeuge zurück
M. Rimmele, ARD Schanghai
20.03.2013 11:01 Uhr

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Mit den chinesischen Medienberichten wuchs jedoch der Druck auf VW. Der Konzern selbst teilte allerdings mit, die Rückrufaktion erfolge "freiwillig" und nicht auf Druck der Behörden.

Nach Angaben der Aufsichtsbehörde AQSIQ in Peking sind Autos aus chinesischer Produktion vom Typ Passat, Touran, New Bora, Sagitar, Magotan, Lavida und Skoda Octavia, Superb sowie auch importierte Fahrzeuge vom Typ Golf Variant, Scirocco, Cross Golf und Audi A3 betroffen. Die Aktion beginnt am 2. April.

Für VW der wichtigste Absatzmarkt

VW-Chef Martin Winterkorn
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Kündigt den Werksbau in China an: VW-Chef Winterkorn

Erst am vergangenen Donnerstag hatte VW-Chef Martin Winterkorn eine Expansion in China angekündigt.

Sieben seiner derzeit zehn weltweit geplanten Werke sollen dort gebaut werden.

Schon jetzt ist China für VW der wichtigste Absatzmarkt. Von den 9,1 Millionen Autos des Konzerns weltweit wurden im vergangenen Jahr in China 2,8 Millionen verkauft.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau24 am 20. März um 09:30 Uhr.

Stand: 20.03.2013 09:31 Uhr

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