Die amerikanische Fahne spiegelt sich in einem VW-Logo. | Bildquelle: dpa

Einigung in den USA VW kauft Autos mit großen Motoren zurück

Stand: 21.12.2016 03:03 Uhr

Es ist ein weiterer Vergleich, den VW nach dem Abgasskandal in den USA erzielt hat: Der Konzern einigte sich mit US-Behörden auf eine Entschädigung für rund 80.000 Fahrer von Autos mit Drei-Liter-Motoren. Insgesamt sollen einen Milliarde Dollar fließen.

Volkswagen und die US-Behörden haben sich im Abgasskandal auf weitere Entschädigungszahlungen geeinigt. Der Kompromiss sehe vor, dass der deutsche Autobauer eine Milliarde Dollar (962 Millionen Euro) zahle, sagte Cynthia Giles von der US-Umweltschutzbehörde EPA. Das Geld soll für den Rückkauf oder die Reparatur von Diesel-Modellen mit Drei-Liter-Motoren verwendet werden, 225 Millionen Dollar fließen in einen Umweltschutzfonds.

Bei den restlichen Autos solle der Konzern zunächst die Chance zu einer Rückrufaktion erhalten. Sollte die technische Umrüstung scheitern, müssten diese Wagen ebenfalls zurückgekauft werden.

Auch mit den Anwälten der betroffenen Kunden wurde laut dem zuständigen Richter Charles Breyer eine Einigung in wesentlichen Aspekten erzielt.

Auch Bosch verständigt sich mit Klägern

Der Zulieferer Bosch, der in den USA wegen Mitwirkung am Abgasbetrug angeklagt ist, hat sich dem Richter zufolge ebenfalls auf eine Grundsatzeinigung mit den US-Klägern verständigt. Details hierzu nannte Breyer vorerst nicht.

Bereits Ende Oktober hatte VW einen 15 Milliarden US-Dollar schweren Vergleich mit den US-Behörden und Klägern erzielt. Dieser betraf etwa 480.000 Besitzer von Dieselfahrzeugen mit Zwei-Liter-Motor. Rund zwei Drittel der ausgehandelten Summe soll als Entschädigung der Betroffenen dienen. Die weiteren Milliarden des Vergleichs sollen als Strafzahlungen an US-Behörden gehen oder gegen die Luftverschmutzung und für die Förderung emissionsfreier Fahrzeuge verwendet werden.

Gerichtsurteil im VW-Skandal in den USA
Tagesschau24 12:40 Uhr, 21.12.2016, Jörg Ihßen, NDR

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 19. Dezember 2016 um 17:23 Uhr

Darstellung: