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Die neue französische Verschrottungsprämie für Altwagen hat den französischen Automarkt zum Jahresende offenbar kräftig angeschoben. Im Dezember wurde jeder dritte Kauf eines Neuwagens mit einer Prämie von 1000 Euro für die Verschrottung eines mindestens zehn Jahre alten Autos gefördert. Der Neuwagen durfte dafür maximal 160 Gramm CO2 ausstoßen.
"Die Prämie hat den Verkauf gedopt", erklärte Olivier Lamirault vom Branchenverband CNPA dem "Journal du Dimanche". Davon profitierten in erster Linie die französischen Hersteller. So konnte Peugeot 20 Prozent mehr Autos absetzen als im November. Die Verschrottungsprämie gilt seit dem 4. Dezember. Der Minister für den Wirtschaftsaufschwung, Patrick Devedjian, sagte, er rechne in diesem Jahr mit einer Steigerung des Autoabsatzes um 100.000. Neuwagen sind wegen der Fördermaßnahmen derzeit in Frankreich billiger als drei Jahre alte Gebrauchtwagen.
In Deutschland hatte Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier, der für die SPD als Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl 2009 antritt, sich für staatliche Hilfen zugunsten der Autoindustrie ausgesprochen. Die Branche sei "das Rückgrat unserer Volkswirtschaft", so Steinmeier. Deswegen müsse die Regierung "mit staatlichen Mitteln Anreize zum Autokauf schaffen". Eine "Abwrack- oder besser Umweltprämie gehört für mich ebenso dazu wie eine veränderte Kfz-Steuer, gestaffelt nach CO2-Ausstoß", sagte Steinmeier.
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