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[Bildunterschrift: Vattenfalls Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. Hier sollte auch die CCS-Anlage entstehen. ]
Der Energiekonzern Vattenfall hat seine Pläne für ein Kraftwerk in Jänschwalde bei Cottbus, das die sogenannte CCS-Technologie demonstrieren sollte, abgesagt. Grund sei die Verzögerung des Gesetzes, dass die Abtrennung und Speicherung von Kohlendioxid bei Kohlekraftwerken regeln soll, teilte Vattenfall mit.
Im CCS-Verfahren wird Kohlendioxid in Kohlekraftwerken und in der Industrie aus den Abgasen gefiltert, verflüssigt und zu unterirdischen Speicherorten transportiert wird. Die CCS-Anlage in Jänschwalde sollte 1,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr abscheiden. Die 1,5 Milliarden Euro teure Anlage sollte bis 2016 Betrieb gehen und 300 Megawatt Strom produzieren. Bürgerinitiativen wehren sich massiv gegen diese Pläne, weil sie einen unkontrollierten Austritt des Gases befürchten. Eine Pilotanlage mit 30 Megawatt Leistung arbeitet bereits seit drei Jahren mit CCS-Technik in Südbrandenburg im Spremberger Industriegebiet Schwarze Pumpe.
Das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Regelung der neuartigen CCS-Technologie liegt wegen des Widerstands mehrerer Bundesländer auf Eis. Vor allem im Norden Deutschlands lösten solche CO2-Lager Proteste aus.
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