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Übernahme in der Musikindustrie

Verkauf von EMI an Universal perfekt

Nach einer monatelangen Hängepartie steht der Verkauf des Tonträgergeschäfts der britischen EMI an Universal Music. Dies erklärte der bisherige EMI-Besitzer, die US-Großbank Citigroup. Sie darf mit Einnahmen von 1,2 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa 1,5 Milliarden Euro) rechnen.

Das Schild der Firma Emi
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EMI gehört jetzt Universal.

Das Label EMI betreut Künstler wie Katy Perry, Robbie Williams und Herbert Grönemeyer. Auch die Beatles, die Beach Boys und Genesis kommen nun unter das Dach von Universal.

OK der Kartellwächter

Erst vor einer Woche hatten die EU-Kommission und die US-Kartellbehörde FTC für die Übernahme grünes Licht gegeben. Das Geschäft ist bereits seit November 2011 geplant. Universal ist eine Tochter des französischen Medienkonzerns Vivendi.

Um Bedenken gegen eine zu große Marktmacht zu zerstreuen, sagte das Unternehmen zu, sich nach der Übernahme von einigen wichtigen EMI-Sparten zu trennen. So muss unter anderem das Plattenlabel Parlophone verkauft werden, das Künstler wie Coldplay, Pink Floyd und Tina Turner unter Vertrag hat.

EMI war die kleinste der vier großen Plattenfirmen, zu denen noch Sony Music und Warner Music zählen. Die Abwanderung des Musikgeschäfts ins Internet hatte EMI schwer zugesetzt. Der frühere Eigner, der Finanzinvestor Terra Firma, musste EMI schließlich dem Kreditgeber Citigroup überlassen.

Die Bank entschied sich schließlich, EMI in Einzelteilen zu verkaufen: Das zweite Standbein, der Musikverlag mit Rechten an 1,3 Millionen Songs, ging für 2,2 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) an eine Investorengruppe um Sony.

Stand: 28.09.2012 17:05 Uhr

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