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[Bildunterschrift: Logo der Schweizer Bank UBS ]
In der Affäre um eine Beihilfe zu Steuerhinterziehungen hat sich die Schweizer Großbank UBS nach US-Angaben zur Zahlung einer Strafe und Wiedergutmachung von 780 Millionen Dollar (622 Millionen Euro) an die Washingtoner Regierung bereiterklärt.
UBS will außerdem die US-Behörden unverzüglich mit Informationen über die Identität und Geheimkonten einer Reihe von US-Kunden versorgen und ihren Bankservice für Amerikaner mit derartigen Konten einstellen. Ein entsprechender Vergleich zwischen UBS und der amerikanischen Staatsanwaltschaft wurde von einem Bundesrichter in Florida gebilligt, wie das Washingtoner Justizministerium mitteilte. Danach wollen die US-Behörden im Gegenzug zur Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen auf eine Strafverfolgung verzichten.
Vorwurf der Steuerhinterziehung
Das Justizministerium als Anklagebehörde wirft UBS vor, US-Bürgern durch die Schaffung von Scheinkonten bei der Verschleierung ihrer Vermögen und damit bei der Hinterziehung von in den USA fälligen Steuern geholfen zu haben. Spitzenmanager hätten davon gewusst und Bankenmitarbeiter in den USA auf breiter Front an der Praxis "interessierte" Kunden angeworben, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums weiter.
Insgesamt geht es nach früheren US-Angaben um 20.000 Kunden, die im Verdacht stehen, in ihren Steuererklärungen insgesamt rund 20 Milliarden Dollar an Vermögen verschwiegen zu haben. Dem Fiskus könnten in diesem Zusammenhang 300 Millionen Dollar Steuern entgangen sein.
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